Am Dienstag, 25.04., fand am Gymnasium Delbrück der erste „Science-Day“ statt. In drei Shows unter dem Titel „Science4You“ präsentierten die Biologie- und Physik-Leistungskurse der Jahrgangsstufe Q1 unter der Leitung von Helge Kluger, Dr. Gesa Vollmann-Honsdorf und Dr. Ralf Brinkmann Faszinierendes, Interessantes und Spektakuläres aus den drei Naturwissenschaften Chemie, Biologie und Physik. Zwei Shows am Vormittag waren für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis EF reserviert – zweimal war das Hagedornforum mit über 300 Zuschauern gefüllt, in der dritten Show am Abend waren es dann nochmal fast 200.

Die Shows begannen jeweils mit einem Schwarzlichttheater der etwas anderen Art. Dazu wurden im UV-Licht fluoreszierende Seifenblasen, Luftballons und Wassersäulen umrahmt vom leuchtenden Bühnenbild, das vom Kunst-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1 gestaltet worden war.

 Mit einer Wärmebildkamera wurden die Zuschauer dann in die Welt der Wärmestrahlung entführt. Einige konnten sich dabei selbst mal ins Gesicht schauen und erkennen, dass ein Mensch einen großen Teil seiner überschüssigen Wärme über das Gesicht abführt, wobei aber auch so manche kalte Nase und auch kalte Hände entdeckt wurden. Mithilfe der „special guests“ Fiene und Kuschel (ein Hund und ein Kaninchen) wurde gezeigt, dass die Wärmeregulierung des Körpers bei Tieren teilweise ganz anders funktioniert, als beim Menschen.

 Experimente, die man mit einer Mikrowelle nicht (selber) machen sollte: So war der dritte Abschnitt der Show überschrieben, in dem gezeigt wurde, warum man kein Ei in der Mikrowelle kochen kann und wie man einen glühend leuchtenden Plasmaball mit so einem Gerät erzeugen kann. Natürlich wurden die Zuschauer eindringlich darauf hingewiesen, diese Experimente nicht zu Hause nachzumachen.

 Im Finale wurde es dann zunehmend musikalisch. Mit Rijke-Röhren, einer Flaschen- und einer Weinglasorgel, Boomwhackern (Plastikröhren, die beim Schlagen einen Ton abgeben) und einer Lochsirene musizierten die Akteure mal absichtlich schaurig und mal schön. Auch das Publikum musste zwischendurch aktiv werden und mit den Boomwhackern „Hänschen klein“ spielen. Richard Plem heizte dem Publik dann zum Schluss mit dem Laser-Bass noch mal kräftig ein.

 So gab es am ersten Science-Day am Gymnasium viele interessierte und glänzende Augen und die Bezeichnung „erster“ Science-Day sagt es schon: Es soll in Zukunft weitere solche und ähnliche Veranstaltungen geben, die von der neuen Science4You-AG am Gymnasium Delbrück in Angriff genommen werden: Ein erfolgversprechender Ansatz, bei Schülerinnen und Schülern eine positive Einstellung zu den Naturwissenschaften und so natürlich auch zum naturwissenschaftlichen Unterricht durch Faszination zu erzeugen!

 

 

Henrik Knapp, Jan Klockenkemper, Richard Plem, Cassandra Sieland, Henrik Knapp und Frau Vollmann-Honsdorf (von links) interpretierten die Titelmelodie von James Bond „Dr. No“ auf Boomwhackern (Plastikröhren, die je nach Länge beim Schlagen unterschiedliche Töne abgeben).

 

 

Obere Reihe von links: Ralf Brinkmann, Matthias Pätzelt, Michael Meier, Johanna Hofzumberge, Cassandra Sieland, Richard Plem, Sandra Hils, Max Meier, Henrik Knapp, Karla Fortmeier, Franziska Troja.

 Untere Reihe von links: Janine Keimeier, Julian Rodemann, Helge Kluger, Leo Jostwerner, Lea Kesselmeier, Jan Klockenkemper, Antje Mertens, Gesa Vollmann-Honsdorf.

 Krankheitsbedingt konnten Hanna Franken, Lioba und Amelie Niesmann leider nicht dabei sein.

 

 

Das Prinzip der Tonerzeugung mit schwingenden Luftsäulen demonstrierte Michael Meier an der Flaschenorgel.

        

 

 Julian Rodemann und Herr Brinkmann demonstrierten die Funktionsweise des Laser-Bass.

 

 

Cassandra Sieland, Johanna Brechmann und Lea Kesselmeier (v.l.) erzeugten mit der Weinglasorgel sphärische Klänge und spielten so die Titelmelodie des Films „Titanic“.