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Feriengrüße

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule sonnige und erholsame Sommerferien. Bei den Eltern bedanken wir uns für das Engagement und die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Schuljahr.

Weiter geht es für das Kollegium am 27.08.2018 mit einer Lehrerkonferenz um 09:30 Uhr. Für unsere Schülerinnen und Schüler beginnt das neue Schuljahr am 29.08.2018. Die neuen Fünftklässler werden am 29.08.2018 um 11 Uhr in der Campus-Mensa (Hagedornforum) begrüßt.
Herzliche Grüße
Stephan Gringard

Leseprojekt

 Leseprojekt im Deutschunterricht einmal anders

 Die Kinder der Klasse 6b des Städtischen Gymnasiums Delbrück begegnen dem Aktivisten Martin Kolek

 leseprojekt

Die Lektüre des Jugendbuchs „Der Schrei des Löwen“ von Ortwin Ramadan, das die fiktive Geschichte eines nigerianischen Flüchtlingsjungen erzählt, hat uns Kinder der Klasse 6b über den Deutschunterricht hinaus beschäftigt. Uns stellten sich Fragen, die nur jemand beantworten kann, der die Katastrophe im Mittelmeer mit eigenen Augen gesehen hat. So kam es dazu, dass wir den Delbrücker Aktivisten Martin Kolek zu uns in die Klasse einluden. Zu unserer großen Freude sagte er sofort zu.  

 

Schon einige Tage später, am 7.2.2018 , besuchte uns Martin Kolek und berichtete ausführlich von seine Erfahrungen während seines Rettungseinsatzes im Mittelmeer vor der libyschen Küste. 

 

Wie uns Martin Kolek selbst berichtete, ist er leidenschaftlicher Segler, der mit Freunden bereits den Atlantik überquert hat.  Bei unruhiger See kam ihm dabei der Gedanke, dass im Mittelmeer täglich Menschen ertrinken und so fasste er den Entschluss diesen zu helfen.

 

Nach 18 Monaten intensiver Vorbereitung und Training setzte er diesen Gedanken in die Tat um. Gemeinsam mit der 13köpfigen Crew des Rettungsschiffs „Seawatch2“ rettete er im vergangenen Sommer zahlreiche Flüchtlinge vor dem Ertrinken. Aber er berichtete auch von den Vielen, für die jede Hilfe zu spät kommt. Darunter war auch der erst 5 Monate alte Mohamed, den Martin Kolek nur noch tot aus den Wellen des Mittelmeers bergen konnte. Das Foto, auf dem er den Kleinen in seinen Armen hält, hat uns alle sehr berührt. Für ihn und ein kleines Mädchen namens Maryam, das die Crew ebenfalls tot im Wasser fand, schrieb Martin Kolek zusammen mit den anderen Helfern auf der „Seawatch“ nach seinem Einsatz das Buch „Neuland“.

 

Diese freiwilligen und ehrenamtlichen Rettungseinsätze im Mittelmeer müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden, denn z.B. Treibstoff, medizinische Ausrüstung und die Verpflegung der Geretteten kosten viel Geld. So ist jede Spende willkommen.

 

Da diese Geschichten uns immer noch sehr beschäftigen, wollen wir in den nächsten Wochen durch verschiedene Aktionen in und außerhalb der Schule Spenden sammeln, damit wir ein kleines Zeichen setzen, dass jeder aktiv einen Beitrag zur Rettung von Menschenleben leisten kann.  Mit unserer Spende sollen weitere Rettungswesten für die „Seawatch“ oder ein anderes Rettungsschiff gekauft werden.

 

 

geschrieben von

 

Mathilda F., Diana Y. , Klara G. und anderen Kindern der Klasse 6b