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am GyD im Schuljahr 2018/19

U18-Europawahl am Städt. Gymnasium Delbrück

Am Freitag, 17. Mai 2019, fand am Städt. Gymnasium Delbrück die U18-Europawahl statt. Es handelt sich hierbei um ein bundesweites Projekt, das den Jugendlichen unter 18 Jahren ermöglicht, politisch aktiv zu werden, da sie noch zu jung für die reguläre Europawahl sind. Die U18-Wahl findet immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin statt und verfolgt das Ziel, die politische Partizipation der Jugendlichen zu fördern sowie Neugierde und Interesse an Politik, aktuellem Nachrichtengeschehen und politischer Bildung zu wecken.
In den Wochen vorUnterweisung der Wahl wurde im Unterricht besonders in den Fächern Politik, Wirtschaft und Sozialwissenschaften mit den Schülern der Klassen 8 und 9 sowie in Kursen der Oberstufe alles Wichtige rund um die bevorstehende Wahl besprochen, damit die Schülerinnen und Schüler gut auf ihre simulierte Wahl vorbereitet waren. Um die U18-Wahl so wirklichkeitsgetreu wie möglich durchführen zu können, stellte die Stadt Delbrück außerdem drei Wahlkabinen und eine Wahlurne zur Verfügung.
Politiklehrerin Pia Knoop bildete die über 20 freiwilligen Wahlhelfer aus und wies die Schülerinnen und Schüler in ihre Aufgaben ein. So war klar geregelt, wer in welcher Schicht die jeweilige Rolle im Wahlvorstand einnahm. Der Wahlvorstand bestand pro Schicht aus mindestens drei Mitgliedern: aus zwei SchülerInnen, die die Rolle des Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden ausübten, sowie einem Jugendlichen, der als Schriftführer tätig war.  Wahlvorstand
Die Idee einer solchen Simulation wurde von den Jugendlichen durchweg positiv aufgenommen. Auch wenn diese Wahl nichts zählt, ist es „eine gute Idee und interessant zu sehen, zu welchem Ergebnis es bei unserer Altersgruppe kommt“, so Schülerinnen der neunten Klasse. Viele Jugendliche beschäftigten sich durch die U18-Europawahl umfassender sowohl mit Politik als auch der Europäischen Union und sprachen mit Freunden, Klassenkameraden oder der Familie über die EU und die bevorstehende Europawahl. „Vorher hat es mich nicht wirklich interessiert, aber durch diese Aktion habe ich mit meinen Eltern darüber geredet und mich über die Parteien informiert“, berichteten einige Delbrücker Gymnasiasten.
Die Schüler der Oberstufe nutzten die Juniorwahl ihrerseits als Generalprobe, da für sie mit dem baldigen Erreichen der Volljährigkeit die Teilnahme an echten Wahlen in absehbarer Zeit bevorsteht. „Wir hoffen, dass diese Wahl dazu beiträgt, die politische Partizipation der JugendlichenAuszaehlen zu stärken und das Interesse für Europa und Entscheidungen aus Brüssel zu wecken, die für uns alle von Bedeutung sind“, fassen die Europa-Projektkoordinatoren Gesa Vollmann-Honsdorf und Hendrik Grewe die Erwartungen zusammen.
Nach Schließung des Wahllokals zählten vier Schülerinnen des Wahlvorstands noch am späten Nachmittag des Wahltages die insgesamt 254 gültigen Stimmzettel aus. Die bei der U18-Europawahl favorisierten Parteien der Delbrücker Schüler sind Die Grünen mit 91 Stimmen, CDU mit 39, Die Partei mit 29, FDP mit 24, SPD mit 20 und AFD mit 14 Stimmen. Die anderen Parteien, wie z.B. die Tierschutzpartei oder die Piraten, erreichten zusammen 37 Stimmen.
Anlass zur Zufriedenheit gab außerdem die Wahlbeteiligung, die bei 56 Prozent lag. Das Städt. Gymnasium Delbrück erwartet nun gespannt das Endergebnis der Europawahl am 26. Mai.
Ergebnisse U18 Wahl

YEOE (deutsch)

Mitte des Jahres 2017 haben das Städt. Gymnasium Delbrück und das Petrus und Paulus Centrum
Ostende eine Partnerschaftserklärung unterzeichnet, um einen Austausch zwischen beiden Schulen
zu ermöglichen. Ziel unseres Austauschprojektes ist die Schulung des europäischen Bewusstseins
bei den Schülerinnen und Schülern, konkret die Bewusstseinsbildung und -förderung der
Jugendlichen beider Schulen, indem sie die Kultur eines anderen europäischen Landes vom
Innersten her verstehen und entdecken. Um das Leben und den Alltag ihrer Austauschpartner
hautnah mitzuerleben und kennenzulernen, sind die Schüler in Gastfamilien untergebracht.
 
In der Auseinandersetzung mit einer Reihe von Problemen und Schwierigkeiten, denen sich die
Europäer stellen und für die sie gemeinsam Lösungen finden müssen, sind die Schüler unseres
Projektes dabei eingebunden, kritisch die Zusammenhänge zu betrachten, in denen die
Herausforderungen auftreten. Dabei analysieren die Austauschteilnehmer die Schwierigkeiten, die
die anstehenden Herausforderungen mit sich bringen und versuchen gemeinsam, auf der Grundlage
von Recherchen Antworten zu finden und Lösungen zu entwickeln. Dabei arbeiten die Schüler
nationenübergreifend in gemischten Gruppen und verständigen sich untereinander auf Englisch.
Es handelt sich bei diesem Schüleraustauschprojekt um ein Angebot, das sich an alle interessierten
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 richtet. Das Angebot richtet sich also an
Schüler, die zwischen 16 und 18 Jahre alt sind. Die Schüler unserer belgischen Partnerschule sind
gleichaltrig. Maximal 30 Schüler können insgesamt pro Mobilität und Begegnung teilnehmen, d.h. 15
Schüler pro Schule.
 
Bei den Besuchen in Delbrück wird der Schwerpunkt des Austausches hauptsächlich auf der
Betrachtung der wirtschaftlichen Stärke Europas liegen. Während der Begegnungen in Ostende
setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Europa aus historischer und politischer Sicht
auseinander. Die verschiedenen Betriebs- und Städtebesichtigungen, die Teil des
Austauschprogrammes sind, werden im Einklang und Wechsel mit den Workshop-Arbeitsphasen
durchgeführt. Auf diese Weise erhalten die Schüler ein besseres Verständnis vom europäischen
Zusammenspiel und lernen die Verknüpfung von Theorie und Praxis kennen.
 
Die Austauschteilnehmer veröffentlichen auf der Website des Austauschprojektes Berichte über die
gemeinsam durchgeführten Aktivitäten. Diese Berichte sind das Ergebnis eines intensiven
Programms, bei dem Europa aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird und bei dem sich die
Projektteilnehmer mit Geschichte, Kultur, Jugendkultur, Wirtschaft und Europapolitik
auseinandersetzen. Die Delbrücker Schüler lernen im unmittelbaren Kontakt mit den belgischen
Mitschülern, was unsere Länder gesellschaftlich, kulturell und politisch verbindet und unterscheidet.
 
Das fördert das gegenseitige Verständnis und trägt wirkungsvoll dazu bei, die menschlichen
Beziehungen in Europa und der Welt dauerhaft zu stärken. Der Dialog der jungen Generation ist
angesichts der heutigen Weltsituation dringender denn je. In einer zunehmend globalisierten Welt
leistet das Austauschprogramm zwischen dem Gymnasium Delbrück und dem PPC einen aktiven
Beitrag zu Toleranz und Völkerverständigung und zur Friedenssicherung nicht nur auf dem
europäischen Kontinent.
Erasmus+   

Das Städt. Gymnasium Delbrück nimmt als koordinierende Schule an einer strategischen Schulpartnerschaft im
EU-Programm Erasmus+ teil.