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am GyD im Schuljahr 2019/20

Unsere Schüler*innen

2018/19 

Solveig von Watzdorf - Hier mein Auslandsbericht, Dezember 2018

Neuseeland SvW 2018

Austausch heißt, lernen zu leben. Kia Ora! „Kia Ora“ ist Maori, die Sprache der Ureinwohner Neuseelands, und heißt so viel wie: „Lebe“ oder „Bleibe gesund“ und hat sich zu einem Gruß entwickelt, also ein informelles Hi oder Hallo. Ich verbringe dieses Schuljahr 18.353km von zuhause entfernt, im wunderschönen Neuseeland. Ich glaube, die deutsche Sprache besitzt gar nicht genug Worte, die Schönheit Neuseelands zu beschreiben, aber ich kann es ja mal versuchen. Neuseeland, in Maori „Aotearoa“ (= das Land der langen, weißen Wolke) mit all den grünen Hügeln, mit all den Kühen und Schafen, Seen und Wasserfällen, schneebedeckten Bergen und Vulkanen, dem Meer, das praktisch direkt vor der Haustür liegt, mit den kurvigen Straßen, mit den „Kiwis“, wie sich die Neuseeländer selbst nennen, die das Haus entweder barfuß oder in Gummistiefeln verlassen, dem Kiwis-slang (yeahnah, aye, togs = Schwimmhose, Bikini; gendals = Flip Flops…) und der Kultur der Maoris und deren „Kapa Hakas“ (einem Tanz der Ureinwohner), den die All Blacks, Neuseelands Rugby Team, vor deren Spielen aufführen und der regelmäßig in Schulen geübt und aufgeführt wird, sowie der freundlichen und lockeren Art der Menschen hier und der puren Schönheit und Natur dieses Landes, erstaunt mich jeden Tag und ich möchte gar nicht daran denken zurückzufliegen. Im letzten Jahr habe ich die bisher größte Entscheidung meines Lebens getroffen: ein Austauschjahr in Neuseeland. Und als ich dann am 15. Juli auf dem 24-stündigen Flug ans andere Ende der Welt saß, wo mich zwei komplett fremde Menschen erwarteten, traf es mich mit voller Wucht: Ich werde 365 Tage in einer komplett fremden Stadt, in einer fremden Schule, mit fremden Menschen als Familie, in einer anderen Sprache, in einem fremden Land am anderen Ende der Welt verbringen. Ich brachte viele Ängste und Sorgen nach Neuseeland mit, denn so vieles hätte ja schiefgehen können, aber im Endeffekt ist es hier einfach unbeschreiblich toll! Ich lebe hier mit meinen sehr aktiven und jungen Gasteltern weit draußen auf dem Land. Wir haben drei Pferde, einen Hund und eine Katze und wohnen 10 Minuten vom Strand entfernt. Ich gehe auf die Te Puke High School und belege hier Fächer wie Dance, OED(outdoor education), Hospitality und Photography. Das Bildungssystem ist hier sehr anders und die Schule ist nicht besonders schwer, dafür lernt man in Fächern Gärtnern, Kochen, Nähen, den Umgang mit Menschen und in Business, wie man Geschäfte führt. Das Verhältnis zu den Lehrern ist hier sehr viel enger und entspannter, und es ist normal, dass man manchmal einfach nichts tut, und der Lehrer sich zu den Schülern an den Tisch setzt und den neuesten Klatsch und Tratsch austauscht oder ein Video auf YouTube anguckt. Auch die Schuluniform ist sehr ungewohnt am Anfang, aber jetzt gefällt es mir sogar besser mit Schuluniform. Ich habe hier viele neue Dinge erlebt und ausprobiert, zum Beispiel habe ich Klettern als neue Leidenschaft entdeckt, gehe regelmäßig wakeboarden und wakesurfen, war zweimal White Water Rafting, habe barefoot skiing ausprobiert und gehe oft mountainbiken und surfen. Ich habe auch schon ein bisschen von Neuseeland gesehen, wie zum Beispiel Auckland, Coromandel (wo ich als Helfer auf ein camp gegangen bin), die White Island(den ältesten Vulkan Neuseelands) und ein paar andere Städte. Außerdem hat mich meine Gastfamilie im Dezember in den Urlaub nach Rarotonga, eine der Inseln von den Cook Islands im Südpazifik, mitgenommen. Dort waren wir zum Beispiel mit Schildkröten schwimmen oder stand up paddeln in der Nacht. Zu entscheiden, so lange von zuhause entfernt zu sein, war nicht einfach, aber definitiv die beste Entscheidung, die ich jemals treffen konnte. Ein halbes Jahr ist jetzt vorbei, und es waren die besten und wichtigsten sechs Monate meines Lebens. Ich habe hier so viele einzigartige Menschen kennengelernt, so viele wichtige Erfahrungen gemacht, die mir nicht mal immer gefallen haben und die nicht immer schön waren, denn auch hier ist mein Leben nicht perfekt, aber die mich so viel stärker gemacht haben und aus denen ich so viel gelernt habe und herausgefunden habe, was ich wichtig finde und wie ich leben möchte. Diese sechs Monate haben mich verändert, aber auf eine Weise, die mir sehr gefällt und die ich noch nie vorher erlebt habe. Man kann so viele Länder bereisen, so viele Kulturen sehen. Aber ein Land und vor allem die Bewohner lernt man erst richtig kennen, wenn man ihren normalen Alltag lebt. Wenn man nicht nur die Touristenorte gesehen hat, sondern auch Orte und Momente erlebt hat, die ein einfacher Urlauber nicht sieht, dann fühlt man sich sehr schnell, als hätte man seine zweite Heimat gefunden. Zumindest geht es mir so. Neuseeland ist in schon so kurzer Zeit mein Zuhause geworden, der Ort, an dem ich komplett ich sein kann. Ich würde jedem, der großes Durchhaltevermögen hat, ein komplett neues Leben kennenlernen möchte und sehr aufgeschlossen ist, empfehlen, ein Auslandsjahr in Neuseeland zu verbringen. Ich persönlich hatte bis jetzt eine wunderschöne Zeit und habe eine zweite Familie, ein zweites Zuhause und neue Freunde gefunden und wünsche jedem Austauschschüler das Glück, auf der anderen Seite der Welt so glücklich zu sein wie ich.

Kite u hohoro!

Hannah Kößmeier - Mein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in den USA (DAFK)

Heute ist Dienstag, der 18. September und somit die Mitte meiner Zeit in den USA. Besonders in den ersten Tagen war alles super aufregend. Es ist ganz anders hier! Ich wohne mitten in einem kleinen Dorf mit 3000 Einwohnern, jedenfalls nach den amerikanischen Maßstäben klein, jedoch sind hier mindestens so viele Läden wie in Delbrück! Die Leute sind hier alle super freundlich und es ist einfach neue Leute kennenzulernen, da alle sehr offen sind. Es macht echt richtig viel Spaß und auch die anderen, die mit mir hier hingeflogen sind, fühlen sich wohl und keiner hat Heimweh. Wir waren schon bei unzähligen Footballspielen und haben uns Volleyballspiele angeguckt. Meine Gastfamilie und die von Lasse, dem Jungen, der auch aus Paderborn auf die Freeburg Community High School geht, sind verwandt, das heißt, wir machen immer ganz viele Sachen zusammen. In der zweiten Woche waren wir über das Wochenende in Missouri bei den Ozarks am See und haben das traumhafte Wetter genossen. Ich finde es echt schade, dass es nur noch knapp sechs Wochen bis zu meiner Heimreise sind, denn ich genieße es hier sehr und ich habe schon tolle Freunde gefunden. Aber ich freue mich schon auf Homecoming am Samstag, das größte Event im Herbst und ganz besonders auf die nächsten Wochen!

Ganz Liebe Grüße, Hannah Kößmeier

2016/17

Yvonne Horenkamp - Mein Jahr in den U.S.A.

Im August letzten Jahres durfte ich das bis lang größte Abenteuer meines Lebens antreten. Ich habe für 10 Monate in Louisiana gelebt und durfte all die interessanten typisch amerikanischen Dinge tun, die ich schon immer einaml erleben wollte. Von High School Tänzen über Thanksgiving mit einem riesigen, selbsgebratenen Truthahn bis hin pompösen Weihnachtsfeiern. Die Gastfamilie bei der ich leben durfte bestand zu nächst aus meiner Gastmutter Wendy, meiner Gastschwester Serena und meinem Gastbruder Dylan. Aber hier hörte es nicht auf. Meine Gastfamilie hat eine riesig große Familie, deren Mitglieder mich alle mit offenen Armen empfangen haben. Zusammen haben wir einige Filmnächte und Nachtfahrten zum nächsten Geschäft gemacht um Eiscreme zu kaufen. Aber das vermutlich zweitschönste, neben meiner unglaublichen Familie, war die amerikanische High School. Hammond High Magnet School hat mir nicht nur einige wichtige Matheformeln beigebracht, sondern auch viel über Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Meine Lehrer, wie auch meine Mitschüler haben micht herzlichst in ihre Schule aufgenommen und mir viel vom amerikanischen School Spirit vermitteln können. Die Freundschaften, welche ich in meiner Zeit im Ausland geschlossen habe, werde ich mein Leben lang aufrecht erhalten, da sie mir genau so wichtig geworden sind, wie jene die ich bereits in Deutschland habe.

 

Johanna Musolf - Drei Monate USA

Ich heiße Johanna Musolf und hatte im letzten Jahr die Chance den amerikanischen Alltag für drei Monate selbst mitzuerleben. Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Paderborn – Belleville hat mir diesen Austausch ermöglicht, indem ich viele Erfahrungen sammeln und in eine andere Kultur eintauchen konnte.

Mitte August im Jahr 2016 ging die Reise mit noch einer anderen Schülerin aus dem Kreis Paderborn los. Wir starteten am Flughafen in Düsseldorf, flogen dann zuerst nach Atlanta und landeten schließlich auf dem Flughafen in St. Louis, Illionis. Dort traf ich dann zum ersten Mal auf meine Gastmutter Crystal und eine meiner Gastschwestern, Alivia (11), die mich vom Flughafen abholten und mit mir rund 20 min zu meinem endgültigen Zielort Belleville fuhren.
Auch meine andere Gastschwester Alexis (17) begleitete uns, diese habe ich aber schon ein Jahr zuvor in Paderborn kennenlernen können. Sie nahm damals an einem dreiwöchigen Austausch teil und kam die letzten paar Tage zu uns in die Familie. Aufgrund dessen konnte ich mich bereits schon im Vorjahr mit ihr anfreunden und ich war Gott sei Dank nicht sehr aufgeregt, als ich endlich dort ankam, sondern freute mich eher auf das Wiedersehen.
Nach einer gesamten Reisezeit von ca. 23 Stunden war ich dann sehr froh, als wir endlich in der eher kleinen Stadt Belleville, die ungefähr 40.000 Einwohner hat, ankamen. Dort zeigte mir die Familie noch in einer kurzen Rundfahrt die Stadt und danach ging es in das Haus, in dem die drei zusammen mit einer Katze leben. Meine Gasteltern sind getrennt und die Kinder wohnen an zwei Tagen in der Woche und jedes zweite Wochenende bei ihrem Vater, der nur ein paar Straßen weiter lebt. Diesen konnte ich dann auch am nächsten Tag das erste Mal kennenlernen. Er besitzt einen Hund und auch er stellte mir ein eigenes Zimmer zur Verfügung.


Nach einer Woche, in der ich schon sehr viel von der Stadt sehen konnte, ging dann die Schule los.
Ich ging auf die Belleville West Township High School, die auch meine ältere Gastschwester besucht. Zum Glück konnte ich mir die Schule schon zwei Tage vor dem Schulbeginn anschauen, mir meinen Stundenplan abholen und mir von meiner Gastfamilie die wichtigsten Räume und meine Klassenzimmer zeigen lassen. Deshalb fand ich mich am ersten Schultag schon etwas in der großen Schule mit ca. 3 000 Schülern zurecht, musste aber trotzdem den ein oder andern Schüler nach dem Weg fragen, welcher mich dann auch netterweise bis in den Klassenraum brachte.


Die Schule begann jeden Tag um 8:30 Uhr mit dem ersten von sechs Fächern, welche ich im Vorfeld wählen konnte und welche jeden Tag gleich blieben. Meine gewählten Fächer waren Algebra 2, World Geography, German, Photography, English und Choir.
Man musste zur Schule zwar keine Schuluniform tragen, jedoch gab es strenge Vorschriften, wie z.B., dass man keine Jeans, sondern nur schwarze und beige Stoffhosen tragen durfte.
Ich kann im nachhinein zu der Schule sagen, dass sie, obwohl natürlich alles auf Englisch unterrichtet wurde, sehr einfach im Vergleich zu Deutschland war und ich ab dem ersten Schultag in jedem Fach den Unterrichtsinhalten gut folgen konnte.
Alle Fächer in der Schule dauerten 55 Minuten, an die sich eine fünfminütige Pause anschloss, in der man zum nächsten Klassenraum gehen musste. Da die Wege in dem großen Schulgebäude sehr lang waren musste man sich ziemlich beeilen, um in dem Gedränge rechtzeitig  zu der nächsten Stunde zu erscheinen.
Nach der vierten Stunde hatte ich eine halbe Stunde Pause, in der man in einem großen Saal zu  Mittag essen konnte. Danach folgten weitere 25 Minuten Pause, in der man von einem Lehrer beaufsichtigt Hausaufgaben machen oder sich anderweitig beschäftigen konnte. Die Schule endete dann jeden Tag um 15:30, weshalb nicht mehr viel Zeit für Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten blieb, da man auch noch Hausaufgaben machen musste.
Zu Abend gegessen hat dann in der Familie, anders als die meisten in Deutschland es wahrscheinlich gewohnt sind, jeder für sich, wann er hunger hatte.

Zu dem allgemeinen Leben in  Amerika kann ich sagen, dass einige Klischees der Wahrheit entsprechen. Zum Beispiel fahren alle Bewohner der Stadt, in der ich war, nur mit Auto und ich habe in der gesamten Zeit dort keinen einzigen Fußgänger, Jogger oder Fahrradfahrer gesehen.
Es gibt dort auch, wie es viele von den Amerikanern erwarten, an fast jeder Ecke Fast-Food-Restaurants.
Es hat sich aber auch bewahrheitet, dass alle dort total freundlich und sehr offen sind, da sehr viele in der Schule, aber auch zum Beispiel in Shops, auf mich zu  kamen und mich sehr interessiert über Deutschland ausgefragt haben. Alle waren sehr hilfsbereit und es hat zum Beispiel auch keiner gelacht, oder es für schlimm befunden, wenn ich mal ein Wort nicht wusste oder es falsch ausgesprochen habe.


Das Wetter war die gesamte Zeit über total gut mit über 30 Grad und Sonnenschein. Erst in den letzten Wochen kühlte es sich etwas ab und es hat ein paar Mal geregnet. Trotz des guten Wetters musste man aber eher warme Pullies anziehen, da überall, sei es in derSchule, im Haus oder in Restaurants, die Klimaanlage voll aufgedreht war.

Abschließend kann ich über die Zeit in Amerika sagen, dass ich viel Spaß hatte, es sich auf jeden Fall gelohnt hat und ich dort gar nicht mehr wirklich weg wollte. Ich konnte sehr viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, die mich auch für mein weiteres Leben geprägt haben und ich kann es nur jedem empfehlen auch mal für eine Zeit von zu Hause wegzugehen, um eine andere Kultur kennenzulernen.

Viele Grüße, Johanna Musolf

 

Britta Schormann und Miriam Voss - Zwei Monate in Frankreich

Hallo, wir sind Britta Schormann und Miriam Voss, sind 14 Jahre alt und gehen in die 9. Klasse. Im Schuljahr 2016/17 waren wir für zwei Monate in Orvault. Dieser Ort liegt im Westen von Frankreich am Atlantik und hat rund 25.000 Einwohner. Wir waren beide in unterschiedlichen Gastfamilien untergebracht und sind zusammen mit unseren Austauschpartnerinnen Maelle und Louna im Collège Jean Rostand zur Schule gegangen. Maelle und Louna waren bereits Anfang des Schuljahres einige Wochen bei uns in Delbrück.

Am 9. März 2017 ging die Reise los!
)Wir sind zusammen mit den Franzosen, die zuvor eine Woche bei uns an der Schule zu Besuch waren, nach Frankreich gefahren. Am späten Abend sind wir endlich nach 16 Stunden Busfahrt in Orvault angekommen. Wir waren sehr aufgeregt und haben uns auf unsere Gastfamilien gefreut, die sehr nett waren.


Der erste Tag an der Schule war sehr aufregend, weil der Schulalltag sehr viele Abweichungen zu unserem hat. Zum Beispiel ist dort ein Zaun um die Schule herum und vor Unterrichtsbeginn muss man sich an einer Markierung auf dem Schulhof aufstellen. Nach dem Klingeln holen die Lehrer die Schüler dort ab und man geht zusammen mit ihnen zum jeweiligen Raum, da dort nicht die Schüler, sondern die Lehrer ihren eigenen Raum haben.
In unserer Freizeit und am Wochenende haben wir viel Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht. Zum Beispiel haben wir die Stadt Nantes erkundet und den „Élélphant de Nantes“ gesehen.
In den Osterferien haben wir mit unseren Gastfamilien Ostern gefeiert. Außerdem waren wir im Urlaub in Paris bzw. in den Pyrenäen.
Am 9. Mai kamen die anderen Deutschen dann nach Orvault und haben mit uns die letzte Woche unseres Austausches verbracht. Wir haben ihnen unsere ganzen Erlebnisse der zwei Monate erzählt. In dieser Woche waren wir in der Schule, im Freizeitpark, im Kletterpark und haben Nantes erkundet.
Am 16. Mai sind wir wieder zurück nach Deutschland gefahren.
Insgesamt war die dieser Austausch ein sehr tolles Erlebnis und wir würden das Programm auf jeden Fall weiterempfehlen!!!

Britta Schormann und Miriam Voss

 

2015/16

Sabine Wiesing

Amerika, das Land der Gegensätze. Stimmt, in meiner kleinen Schule, mit noch nicht mal 200 Schülern, erkennt man es sehr stark. Es gibt da zum Beispiel die Leute, die immer die neusten Klamotten und Handys und alles. Es gibt da aber auch die Schüler, die alte abgetragene Sachen tragen und Tasten- und Klapphandys haben. Meine Name ist Sabine Wiesing und ich mache dieses Schuljahr ein Auslandsjahr in Ackley. Mit diesem Ort könnt ihr wahrscheinlich nicht so viel anfangen, aber er liegt in Iowa in den USA. Es ist ein kleiner Ort, hat nur so um die 1.300 Einwoher. Die nächste große Stadt, die die Größe von Paderborn hat ist ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde weg und sonst sind hier auch nur kleine Dörfer, die so um die 5.000 bis 10 Einwohner haben. Ich lebe hier in Iowa seit Anfang August, aber leider nicht immer mit der selben Familie. Ich musste traurigerweise meine Familie wechseln, da die Familie wo ich zuvor was umgezogen ist und ich nicht die Schule wechseln wollte. Beide Familien sind einzigartig und richtig cool und nett. Das Glück, bei meiner jetzigen  Familie ist, dass ich direkt neben der Schule wohne und auch nur um so die 50 Meter gehen muss. Meine Schule fängt um 8:17 Uhr an und endet fast jeden Tag um 15:17 Uhr. Am Mittwoch die Schule endet glücklicherweise früher und zwar um 2 Uhr. Ich habe jeden Tag den gleichen Stundenplan, was heißt, es gibt hier nur acht Fächer, die ich pro Halbjahr haben kann. Da wir hier in Iowa leben und es da auch sehr viel Schnee gibt, kann es auch sein das Schultage einfach mal so ausfallen können, da der Schnee zu hoch sind oder die Straßen voller Schnee oder Eis sind. Der Schnee hier ist normalerweise
von November bis April da, aber dieses Jahr ist das Wetter wohl gegen uns, da es immer noch keinen Schnee gibt. Ich habe hier eigentlich fast keine Hobbys, da man hier nicht immer die Zeit dafür hat. Vorallem wenn man Aktivitäten nach der Schule hat. Ich bin hier in der Schule als Aktivität oder Sport in Jazz Band, Speech, was sowas wie Drama ist, in Tanzen und in Cheerleading. Manche Sachen sind auch vor der Schule, sodass man dann den ganzen Tag in der Schule verbringt, aber es ist auszuhalten:D Ich bin hier in der Schule die einzige Austauschschülerin, aber andere Schulen hier haben mehr als wir. Dass war es eigentlich auch schon von mir hier aus Amerika, ich wünsche euch noch ein schönes Schuljahr und lernt schön ;)

Liebe Grüße, Sabine Wiesing.

 

Lioba Niesmann (AIFS)



Viele Grüße aus Amerika!

Ich heiße Lioba Niesmann, bin 17 Jahre alt und lebe für 10 Monate in einer sehr ländlichen Gegend in Texas, an der Grenze zu Louisiana in den USA.
Meine Organisation heißt AIFS und bevor ich hier ankam, hatten wir ein Kennenlernen mit anderen Austauschschülern für drei Tage in New York. Statue of Liberty, World Trade Center, Empire State Building, Times Square und Central Park sind vielleicht die ersten berühmten Sehenswürdigkeiten an die man denkt, wenn man Amerika hört.
Ein Austauschschüler zu sein bedeutet viel mehr, ein neues Familienmitglied zu werden und eine andere Kultur besser zu verstehen, indem man ein Mitschüler einer High School ist und internationale Freundschaften fürs Leben schließt. 

Meine Gastfamilie
Ich lebe zusammen mit einer alleinerziehenden Mutter (53 Jahre) und ihrer 11-jährigen Tochter Shyanne. Außerdem habe ich eine zweite 15- jährige Gastschwester aus Thailand, die ebenso wie ich ein Auslandsjahr macht. Wir verstehen uns alle super gut, auch wenn es manchmal zu Missverständnissen kommt, was wahrscheinlich normal ist, wenn drei unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Religionen aufeinandertreffen. Es ist aber auch sehr interessant.
Wir leben auf einer Farm mit 8 Hunden, 2 Pferden, 3 Schafen und einer Kuhherde.
Sonya arbeitet als selbstständige Tierärztin in ihrer eigenen Klinik, sodass wir sie teilweise auch begleiten dürfen.
Eine durchaus übliche Sache sind hier „Livestock Shows“, wo Kühe, Schafe, Ziegen und Schweine ausgestellt werden. Aus dem Grund sind wir fast jedes zweite Wochenende unterwegs auch in  den Nachbarstaaten Louisiana, Mississippi und Oklahoma, um unsere Longhorns zur Show zu stellen.
Außerdem gibt es viele Pferderanches, sodass sich die Möglichkeit ergab, einen 16 Kilometer langen „Trail Ride“ (Wanderritt) für einen guten Zweck zu organisieren. Mit Planwagen und 70 Reitern ging es auf Westernpferden mit richtigen Cowboys durch die Wildnis.



Schule
Ich gehe auf eine relativ kleine Schule, mit ca. 300 Schülern von der 9. bis 12. Klasse. Ich bin in der Abschlussklasse und werde im nächsten Frühling meinen High School Abschluss absolvieren. Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr und endet jeden Tag um 15.05 Uhr. Unsere Gastmutter bringt uns vor der Arbeit zur Schule. Wir brauchen ca. 15 Minuten mit dem Auto bis dorthin und  auf dem Rückweg nehmen wir den Bus.
Der Stundenplan wiederholt sich täglich, was ersteinmal eine Umstellung war, mittlerweile aber schon Alltag geworden ist. Meine Fächer sind: Anatomie und Physiologie, Tierzuchtwissenschaft, Gartenbaukunst, Spanisch, Chemie, Englisch und Amerikanische Geschichte. In der letzten Unterrichtsstunde trainiere ich mit dem Softballteam.
Ein Großteil der Schüler ist Mitglied eines Sportteams oder der Schulband. Andere kreieren das Jahrbuch oder sind im Shootingteam. Die ganze Schule hält zusammen und es ist eine großartige Erfahrung den Schoolspirit auch an den Footballspielen mitzuerleben.


Land und Leute
Die Amerikaner sind total offen und herzlich und sind meistens hellauf begeistert, wenn sie erfahren, dass man aus Deutschland kommt. Viele haben Vorfahren aus Deutschland oder Familie dort leben, sodass man schnell in Gespräch kommt. Die erste Frage ist normalerweise die nach dem Wetter. Es ist kalt in Deutschland oder?! Und im Vergleich zu hier ist es das wirklich. Während es in Delbrück bereits auf winterliche Temperaturen zugeht, schwitzen wir selbst im Oktober noch bei Temperaturen über 30 Grad Celsius.

Von meinem jetzigen Standpunkt aus kann ich sagen, dass es ein langer Weg der Vorbereitung auf dieses Jahr war, der sich aber alle mal gelohnt hat. Man erlebt Dinge, die man nirgendwo auf der Welt sonst erleben kann. Man sieht seine Familie, Freunde und Heimat aus einem ganz anderen Blickwinkel. Wer die Möglichkeit hat: Traut euch und lasst euch auf etwas Neues ein!!!

Viele Grüße aus dem Lone Star State
Eure Lioba

 

Annika Obergassel

Ich heiße Annika Obergassel, bin 15 Jahre alt und verbringe momentan 3 Monate in den USA, um genauer zu sein bei einer Gastfamilie in Fairview Heights welches in Illinois liegt. Es handelt sich dabei um einen Schüleraustausch, welcher vom Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Paderborn-Belleville e.V. organisiert wurde.
Am 13. August 2015 ging meine große Reise los. Das war der Moment, auf den ich so lange gewartet hatte.  Vom Flughafen Düsseldorf aus ging es über Chicago nach St. Louis. Mit mir sind noch 3 andere Schüler/innen aus Paderborn nach Belleville geflogen, welche an dem gleichen Austauschprogramm teilnehmen. Obwohl wir unseren Anschlussflug verpasst haben, sind wir dann etwas verspätet, aber heile am Ziel angekommen. In St. Louis, unserem Zielflughafen hat mich dann meine Gastfamilie, die aus der Mutter Amy, dem Vater Jeff und den drei Kindern Maddie (12), Brandon (15) und Christian (17) (und drei Katzen) besteht, abgeholt.  Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich sehr gut und sie sind schon mein zweites Zuhause geworden.
Ich  wohne hier in Fairview Heights, einer  kleineren Stadt mit ca. 17.000 Einwohnern in der Nähe von Belleville (ca.  44.000 Einwohner). Während meiner Zeit in den USA besuche ich die Belleville East High School in Belleville. Sie hat ca. 3000 Schüler und der Unterricht geht jeden Tag von 7:30Uhr bis 15:30Uhr. Da wir so viele Schüler haben, gibt es auch 6 verschiedene Lunchzeiten und Gebäude von A-S, sodass es sogar Gebäudepläne gibt, damit sich die jüngeren Schüler (Freshmen) hier zurecht finden. Meine Gastfamilie hat mir zwei Tage vor Schulbeginn alle Gebäude gezeigt und ist mit mir zu jedem Klassenzimmer gegangen, sodass ich am ersten Schultag in der großen Schule wirklich gut zurechtkam.
 Ich muss hier zwar keine Schuluniform tragen, habe hier aber sehr strenge Kleidungsvorschriften, zum Beispiel darf ich nur Oberteile mit dem Namen der Schule oder Polohemden tragen und nur schwarze oder beige lange Hosen anziehen.
Außerdem  habe ich hier jeden Tag dieselben sechs Fächer, die ich mir schon vorher selber aussuchen durfte. Gewählt habe ich English, Food and Nutrition (Kochen), Child Growth and Development (ähnlich zu Pädagogik), German, Algebra 2 und US History und ich bin mit all den Fächern sehr zufrieden. Eine Unterrichtsstunde geht hier 55 Minuten lang und ich habe jeden Tag eine 30 minütige Pause um etwas zu essen. Andere Pausen gibt es hier nicht, außer 5 Minuten um zwischen den Stunden die Räume zu wechseln.  Da der Unterricht bis in den Nachmittag geht und ich danach noch Hausaufgaben machen muss, bleibt leider nicht so viel Zeit für Hobbys, allerdings habe ich hier einmal die Woche zusammen mit meiner Gastschwester Tanzen. Leider konnte ich in keinem Schulteam eintreten, da die Tryouts schon waren, bevor ich angekommen bin, dafür bin ich aber im Deutsch und im Drama Club, was auch sehr viel Spaß macht. Obwohl alles auf Englisch ist, ist die Schule hier etwas einfacher.
Wir haben hier an unserer Schule 9 Austauschschüler. Außer mir sind noch 3 Deutsche, 2 Inderinnen, 1 Afrikaner und 2 Schüler aus der Ukraine an meiner High School.  Mit allen Austauschschülern zusammen  hatten wir hier auch schon eine Welcoming Party und waren schon zusammen Pizza essen.  Alle von Ihnen sind wirklich nett und es ist einfach toll so viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und  mit vielen habe ich mich schon angefreundet.
Die Amerikaner  sind alle sehr freundlich und hilfsbereit,  wenn man eine Frage hat. Auch die Schüler unter sich sind alle sehr nett zueinander, sodass ich hier noch keine Streitigkeiten mitbekommen habe. Die meisten Schüler in meinen Klassen stellen mir auch sehr viele Frage über Deutschland und sind sehr interessiert. Auch die Lehrer bemühen sich hier alle sehr und sind für die meisten Schüler mehr wie Freunde.
Im Gegensatz zu Deutschland ist das Wetter hier auch noch Ende September so gut wie jeden Tag über 25°C warm und ich habe es erst einmal wirklich stark regnen gesehen.
Mittlerweile ist schon die Hälfte meiner Zeit um und ich habe schon viele tolle Erfahrungen gemacht und viele neue Freunde gefunden. Die Zeit verfliegt so schnell! Ich war schon bei einem Baseballgame,  war Äpfel pflücken, Gokart fahren, habe mir Saint Louis bei Nacht von oben angesehen, war bei einem Oktoberfest, im Zoo,  hatte ein Sleepover und ich war mit meiner Gastfamilie sogar schon im Urlaub in Arkansas. Ich habe hier auf jeden Fall keine Langeweile und auch die nächsten Wochen sind schon verplant (Homecoming, Arch, Drive-In-Movie, Trick or Treating,…).
Bisher kann ich wirklich einfach nur sagen, dass der Auslandsaufenthalt eine tolle Erfahrung fürs Leben ist und ich jetzt schon weiß,  dass ich mein amerikanisches Leben sehr vermissen werde. Aber jetzt werde ich erstmal noch meine restliche Zeit hier genießen und  ich hoffe die zweite Hälfte wird genauso toll wie die erste
Viele Grüße aus dem weit entfernten Amerika.

 

Sandra Hils

Am 22. Juli ging es endlich los. Ich stieg in das Flugzeug ein und auf mich wartete ein neunwöchiger Schüleraustausch in Australien.
Meine Austauschpartnerin Isabelle lebt mit ihrer Mutter und ihrer 13-jährigen Schwester Amelia in einem Vorort von Brisbane, der nur 10 Minuten mit dem Auto von der City entfernt ist. Mein Gastvater, den ich am Wochenende besuche, wohnt zusammen mit seiner Freundin und zwei Kindern (7 Monate und 3 Jahre) direkt in Brisbane. Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich super und ich fühle mich bei ihnen wie zu Hause. Alle sind sehr nett und hilfsbereit.
Auch von den Freunden meiner Austauschpartnerin wurde ich sehr gut aufgenommen. Sie haben am ersten Tag für mich sogar eine Party mit Kuchen und typischen australischen Süßigkeiten veranstaltet. Vor allem durch die Offenheit der Australier fiel es mir nicht schwer, neue Freunde zu finden.
Ich gehe in die 11. Jahrgangsstufe des St. Rita’s Colleges, einer privaten Mädchenschule. Meine Austauschpartnerin, ihre Schwester und ich werden jeden Morgen von meiner Gastmutter zur Schule gebracht und nachmittags abgeholt. Ich war ziemlich überrascht, dass sogar Schüler, die nur 1 km entfernt wohnen, mit Auto anstatt mit dem Fahrrad fahren.
Bis zum Schulstart um 8:30 Uhr verweilen wir in der schuleigenen Bibliothek oder auf dem Schulhof. Jeder Tag beginnt mit einer „Home Class“, wo Neuigkeiten von den Home Class Lehrern verkündet werden und ein Gebet gesprochen wird. Die Home Class Lehrer übernehmen somit eine ähnliche Funktion wie Klassenlehrer in Deutschland.
Die erste Unterrichtsstunde beginnt dann offiziell um 8:59 Uhr. Ein wenig kurios ist auch die Dauer einer Unterrichtsstunde von 49 Minuten. Täglich stehen sechs Stunden auf dem Stundenplan. Nach den ersten beiden Stunden folgt eine 20-minütige Pause und nach der 4. Stunde eine 40-minütige. In dieser Zeit darf das Schulgelände nicht verlassen werden, weshalb die meisten Schüler auf der Wiese ihr von zu Hause mitgebrachtes Lunchpaket essen. Für alle Schüler endet der Unterricht um 15:05 Uhr.
Wie fast an jeder Schule in Australien, muss ich eine Schuluniform tragen. Dazu gehört ein Kleid, ein Pullover für die jüngeren Schüler, ein Blazer für die Älteren, braune Lederschuhe und ein Hut. Zum Sport wird ein Poloshirt mit Rock getragen. Zudem dürfen wir unsere Haare nicht offen tragen und müssen einheitliche Schul- und Sporttaschen nutzen.
Noch ein großer Unterschied zum Gymnasium in Delbrück ist, dass jede Schülerin einen Laptop hat. Die Schulbücher sind für alle online aufrufbar.
Meinen Stundenplan konnte ich mit meiner Austauschpartnerin selbst zusammenstellen. Ich darf sogar jeweils zwei Sport- und Mathekurse belegen. Meine weiteren Fächer sind Business, Film & Television, Physik und Deutsch. Da an meiner Schule nur selten Austauschschüler aus Deutschland sind, sollte ich alle Deutschklassen in den verschiedenen Jahrgangsstufen besuchen. Dort wurden mir viele Fragen über mein Leben in Deutschland gestellt.
Nach der Schule besuche ich meistens die Netbal-Spiele meiner Austauschpartnerin oder gehe mit meiner Gastschwester in einem der vielen Parks in der Umgebung laufen. Netbal ist so ähnlich wie Basketball und wird hier von fast allen Mädchen gespielt. Im Sportunterricht konnte ich es auch schon ausprobieren und es macht wirklich viel Spaß.
An den Wochenenden unternehmen wir Ausflüge zu verschiedenen Stränden der Sunshine- und Gold Coast.
Außerdem hat mir meine Gastfamilie den Regenwald gezeigt. Dort hat es dann das erste Mal während meiner Zeit in Australien geregnet. Obwohl hier im Augenblick Winter ist, scheint jeden Tag die Sonne bei Temperaturen von bis zu 27 °C.
Als absolutes Highlight durfte ich letzte Woche mit Delfinen schwimmen gehen.
Mir gefällt es wirklich sehr gut und ich freue mich auf die weiteren vier Wochen. Ende November kommt meine Austauschpartnerin nach Delbrück und ich kann es schon jetzt kaum erwarten, ihr das Leben in Deutschland zu zeigen.

Sebastian Völker
Lubbock, 23.08.2015

 

Sebastian Völker

Ich verbringe das Schuljahr 2015/16 in Lubbock, einer Stadt mit 285.000 Einwohnern im Nordwesten Von Texas. Dort lebe ich bei einer Gastfamilie. Meine Organisation, mit der ich in den USA bin lautet AIFS (American Institute for Foreign Study). Sie hat ihren Hauptsitz in Stamford, Conneticut und betreut jedes Jahr mehr als 400 Schüler in den Vereinigten Staaten.
Meine Gasteltern heißen Kirk und Shawn und sind beide 51 und sehr nett. Sie haben 5 Kinder (Steven (11), Paul (16), Shane (16), Colleen (22) und Shelby (24)). Colleen verbringt dieses Jahr in Indien Wo sie ein FSJ macht. Shelby lebt nicht mehr zuhause, kommt aber öfters zu Besuch. Außerdem haben wir einen Hund (Winston).
Ich gehe auf eine öffentliche High School zusammen mit meinen Gastbrüdern Paul und Shane. Die Schule heißt Lubbock-Cooper High School und hat ca. 1,200 Schüler. An der Schule kann ich den amerikanischen „school spirit“ erleben, viele neue Leute kennenlernen und jeden Tag Tennis spielen.
Mein Abenteuer begann am letzten Ferientag der Sommerferien, dem 11.08.2015. Ich bin zunächst von meiner Familie und meinen Freunden zum Bahnhof in Lippstadt begleitet worden. Von dort aus ging es dann mit dem Zug zum Flughafen in Düsseldorf. Dort haben wir uns mit vielen AIFSlern getroffen und uns Gemeinsam auf den Weg gemacht. Für uns ging es zunächst für drei Tage nach New York. Wir hatten dort unsere Orientation Days etwas Außerhalb von NYC. Dort wurden wir gut auf unser bevorstehendes Abenteuer vorbeireitet. An zwei Nachmittagen ging es dann auch nach Manhattan. Dort haben wir uns den Times Square, den Central Park, Lady Liberty und vieles mehr angesehen. Wir waren auf dem Rockefeller Center, haben eine Bootstour auf dem Hudson gemacht und im Hard Rock Café gegessen.
Am vierten Tag ging es dann für mich weiter nach Texas. Ich wurde am Flughafen von meinem Gastvater Kirk abgeholt und von meinem Local Coordinater (LC) willkommen genießen. Dann ging es nach Hause wo schon der Rest der Familie wartete. Sie sind alle sehr nett und ich bin mittlerweile gut im Familienleben integriert.
Wir haben schon einiges unternommen. Unter anderem ging es gestern, Samstag, den 22.08 zu ihrem Weingut  eine Stunde außerhalb in Richtung New Mexico. Dort haben wir gemeinsam die reifen Weintrauben geerntet. Es war zwar anstrengend, aber sehr interessant und ein vollkommen neues Erlebnis für mich. Außerdem haben sie mir schon den texanischen Lebensstil ein wenig näher gebracht. Sie wollen mit mir außerdem ein wenig in Texas und den USA herumreisen.
Morgen geht dann auch die Schule hier in Texas los. Ich freu mich schon riesig endlich mal eine amerikanische High School und deren Schüler kennenzulernen.
Das soll fürs erste reichen.
Wenn Ihr noch Fragen an mich habt schreibt mir doch einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vielleicht antworte ich auch ;D

Schöne Grüße vom anderen Ende der Welt

 

Nele Meier

Ich bin 15 Jahre alt und lebe für 5 Monate in British Columbia, Kanada. Meine Austauschorganisation heißt GIVE, welche auch ein Vorbereitungsseminar in Deutschland organisiert hat.

Hier in Kanada lebe ich zusammen mit meiner Gastfamilie in Maple Ridge, einer wunderschönen Stadt mit etwa 70 000 Einwohnern, welche etwa eine Stunde von Vancouver entfernt ist. Zu meiner Gastfamilie gehören einmal meine Gasteltern Peter und Jennifer, sowie meine kanadische Gastschwester Emily (8) und meine koreanische Gastschwester Kelly (12). Ich komme mit meiner Gastfamilie wirklich sehr gut zurecht und fühle mich bei ihnen auch wie zuhause. Fast jedes Wochenende unternehmen wir irgendetwas zusammen: wir waren schon in Vancouver, waren campen oder wir fahren häufig in die Berge und machen irgendetwas draußen. Die Natur hier ist wirklich unglaublich schön: die Berge kann man eigentlich immer sehen und es gibt auch sehr viele Seen und Strände in der Umgebung. Die Kanadier selbst sind auch sehr naturverbunden und viele Familien, auch meine Gastfamilie, haben einen Wohnwagen und gehen häufig campen.
Meine Schule heißt Garibaldi Secondary School und ist glaube ich einer der größten Unterschiede zu Deutschland, obwohl die Schülerzahl etwa gleich ist. Hier habe ich jeden Tag vier Fächer, welche sich alle zwei Tage wiederholen, sodass ich insgesamt acht verschiedene Fächer habe: Englisch, Mathe, Psychologie, Kriminologie, Drama, Foods (Ernährungslehre), Cafeteria und Human Services (etwa Familienstudien). Meine Lieblingsfächer sind Foods, wo wir fast immer nur kochen (und es anschließend essen dürfen) und Psychologie. Insgesamt ist die Schule hier schon leichter als in Deutschland, obwohl ich hier auch in die zehnte Klasse gehe und alles natürlich auf Englisch ist, was von Anfang an aber kein großes Problem war, da die kanadische Aussprache doch sehr gut zu verstehen ist. Die erste Stunde beginnt hier immer um 8:30 Uhr und die Letzte endet um 2:40 Uhr. Allerdings gibt es auch nur eine Pause für 40 Minuten um 11:30 Uhr, wo alle dann ihr Mittagessen essen. Die Lehrer und Schüler sind hier viel entspannter als in Deutschland und auch das Verhältnis ist viel freundlicher und offener.
Obwohl ich jetzt schon seit über 2 Monaten hier bin, gehe ich erst seit etwa 5 Wochen zur Schule, da die Lehrer hier 2 Wochen lang gestreikt haben. Deshalb hatten alle Austauschschüler des Schuldistrikts ein Programm zusammen in dem wir viel von der Umgebung gesehen haben und jeden Tag etwas anderes gemacht haben. Dadurch habe ich auch viele andere Internationals kennengelernt, sodass ich auch am ersten Schultag nicht ganz alleine war. Die Internationals sind alle sehr nett und offen: an meiner Schule gibt es neben (leider einigen) Deutschen vor allem Asiaten und Mexikaner. Es ist wirklich richtig schön so viele verschiedene Menschen zu kennen, die überall auf der Welt verteilt wohnen und so konnte ich auch schon ein wenig Spanisch sprechen.
Nach der Schule treffe ich mich häufig mit Freunden oder mache etwas mit meiner Gastfamilie. Meine Familie ist sehr spontan, daher weiß ich vorher eigentlich nie genau, was wir machen werden. Abendessen gibt es allerdings schon immer zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr, was für mich am Anfang sehr ungewohnt war.  Hier ist es aber die wichtigste Mahlzeit des Tages, wo dann auch immer die ganze Familie zusammen kommt, sodass ich schon soweit es möglich ist, zum Abendessen zuhause sein sollte.
Insgesamt habe ich schon so viel in den zwei Monaten erlebt, dass ich mich auch schon sehr auf die letzten drei Monate freue. Das Leben hier ist für mich einfach total anders, obwohl es auch so viele Gemeinsamkeiten gibt. Und auch wenn man so viele aufregende Dinge macht und erlebt ist es auch der Alltag in einem anderen Land und in einer anderen Sprache und die ganzen neuen Menschen, was das Ganze so aufregend macht. Vor allem hier in Kanada lernt man so viele verschiedene Kulturen kennen, weil es eben ein typisches Einwanderungsland ist. Auf der einen Seite erlebe ich hier das "typisch Kanadische" wie Eishockey, die Naturverbundenheit, die Kälte und ich habe sogar schon einmal Elch probiert und auf der anderen Seite kann man gar nicht so genau sagen was eigentlich typisch kanadisch ist, weil das Land einmal so unglaublich groß ist, dass es in anderen Landesteilen sehr anders ist und außerdem kommen gerade an der Westküste so viele Kulturen zusammen, dass vielleicht gerade dieser Mix, das typisch Kanadische ist.

Elisa Beringmeier

Ich bin 15 Jahre alt und mache zurzeit einen drei Monate langen Schüleraustausch in Spanien. In Deutschland besuche ich die zehnte Klasse.
Für mich fing alles mit einem dreitägigen Orientation-Camp in Barcelona an, auf das ich mich schon sehr gefreut habe. Dort hatte ich die Möglichkeit andere Austauschschüler, zum Beispiel aus den USA, Italien oder Finnland zu Treffen und mich mit ihnen über unsere Erwartungen auszutauschen. Außerdem haben wir eine Bustour durch Barcelona gemacht und noch das Wichtigste besprochen, bevor dann der große Tag kam, an dem wir das erste Mal unsere Familien getroffen haben.
Meine Gastfamilie ist meine Gastmutter, Maria Aurora, meine Gastschwester Marta (17) und mein Gastbruder Jonathan (19), welcher in der nächst größten Stadt, Zaragoza wohnt und dort studiert. Ich habe mich direkt vom ersten Tag an richtig gut mit meiner Familie verstanden. Sie haben mich sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich gar nicht erst wie ein Gast gefühlt habe.
Wir wohnen in dem kleinen Dorf Magallón mit 1400 Einwohnern. Weil sich hier fast jeder untereinander kennt, grüßt man jeden den man auf der Straße sieht mit einem „Adiós“ oder „Hasta luego“ oder man hält an um sich „kurz“ zu Unterhalten, egal ob man Zeit hat oder nicht.
Hier in Spanien gehe ich wie in Deutschland  in die zehnte Klasse, nur dass sie hier 4°ESO genannt wird. Jedoch ist das gesamte Schulsystem ein wenig anders. Ein Schuljahr ist in drei Trimester geteilt, sodass ich den ersten Trimester hier verbringe. Als Erstes besucht man hier sechs Jahre lang eine Art Grundschule. Danach kommen dann 1°-4°ESO und dann wie bei uns auch zwei Jahre für das Abitur, „primero y segundo de bachillerato“. Die Schule fängt hier erst um halb neun an und endet für alle Klassen um halb drei, nach der sechsten Stunde. Es gibt insgesamt zwei Pausen nach jeweils zwei Stunden. Die erste Pause ist 30 Minuten lang, sodass man schnell in die Stadt gehen kann, wenn man sich noch etwas kaufen möchte.
Was mir sofort am ersten Schultag aufgefallen ist, ist dass der Unterricht viel lockerer ist. Die Lehrer werden geduzt und mit Vornamen angeredet. So etwas wie Aufzeigen kennt man hier auch nicht. Deswegen werden Diskussionen im Unterricht auch sehr schnell sehr laut. Das ist etwas wodran ich mich erst einmal gewöhnen musste.
Insbesondere am Anfang war es für mich sehr schwer etwas zu verstehen, weil die Spanier generell sehr schnell reden. Des Wegen musste und muss ich auch immer noch oft nachfragen ob sie ein wenig langsamer sprechen können, was dann auch kein Problem ist.
Meine Organisation heißt „Kolumbus Sprachreisen“ und dessen Patnerorganisation hier in Spanien ist „InterHispania“.  Meine Betreuerin vor Ort ist sehr nett und vergewissert sich immer, dass es mir gut geht.
Bis jetzt gefällt es mir richtig gut und ich freue mich auf die kommenden Monate, wenn ich dann etwas besser Spanisch sprechen kann und noch mehr an dem Spanischen Leben teilnehmen kann.

 

Kathrin Grundmeier

Mir gefaellt es hier richtig gut!

Meine Gastfamilie ist richtig nett und meine Schule gefaellt mir auch sehr gut.
Ich habe mich schon recht gut eingelebt und habe viele neue Freunde gefunden.

Heute ist der letzte Ferientag und ich freue mich schon auf die Schule, wenn ich alle wieder sehen kann.
Am Dienstag bin ich von einer Tour rund um die Suedinsel wiedergekommen, es war echt sehr schoen dort! Ich habe die ganze Inesel gesehen und bin echt beeindruckt!
Ich habe viele Wasserfaelle, Seen, Berge, Waelder und kleine Stadte gesehen und konnte ab und zu auch mal schwimmen gehen. Die Landschaft ist echt artemberaubend schoen und es gab viele Dinge die man tun konnte. Ich war zum ersten Mal Fallschirm springen, das hat mir sehr gefallen, besonders die gute Aussicht die man von dort oben hat. Ich bin direkt zwischen Meer und Bergen gespungen, das war ein super Ausblick!
Am letzten Tag bin ich mit Delfinen geschwommen, das war auch mega schoen. Es waren die kleinsten Delfine der Welt, aber wir mussten sie zuerst im Wasser suchen, da es im offenen Meer war und es wilde Delfinie waren. Es hat mir und den Delfinen aber trozdem Spass gemacht! Ich habe auch Pinguine und Robben sehen koennen. Und spaeter haben wir noch kleine Robbenjungen unter einem Wasserfall in einem Urwald beobachten koennen.
Die Tour war echt mega toll und ich konnte viele neue Dinge sehen! Das kann ich nur jedem empfehlen, der bis ans andere Ende der Welt fahren moechte!
 
Davor die Woche bin ich mit dem Jahrgang 13 auf Skifreizeit gewesen und habe dort snowboarden gelernt, das hat auch super Spass gemacht! Ausserdem konnte ich dort auch neue Leute kennen lernen. Wir sind mit zwei Bullies auf einen Vulkan im Norden gafahren und hatten dort eine Art Huette fuer uns ganz alleine. Die Huette war die einzige auf dem ganzen Vulkan, die naechste befestigte Strasse war 17km entfernt und es gab auch kein Empfang, so dass wir wirklich ganz alleine waren. Dadurch hatten wir aber auch die ganze Skipiste fuer uns alleine. Es war wirklich eine super Zeit!
 
Es wird jetzt langsam Sommer und richtig warm, wenn die Sonne scheint.  Leider ist es sehr winding hier in Wellington. Es heisst Wellington ist eine der windigsten Staedte der Welt! Aber es ist trozdem sehr schoen hier, besonders weil man direkt am Meer ist und man kann mit den Bussen alle Stadtteile leicht erreichen!
Die Menschen hier sind total freundelich, das ist glaube ich das was mir als Unterschied zu Deutschland (neben dem Wind) am meisten aufgefallen ist. Wenn man durch die Stadt geht, scheint es, als waer jeder hier gluecklich und froh!
Dadurch, dass ich direkt am Strad wohne, laufen hier viele Surfer und Segler rum. Ich habe jetzt auch schon surfen gelernt und es macht mega Spass!
Es gibt hier so viele Sportarten die man ausprobiren kann. In der Schule war ich im  "RockClimbingClub". Da bin ich jeden Dienstag nach der Schule mit ein paar Leuten zur Kletterhalle gegangen und dort sind wir dann geklettert. Im Sommer machen sie auch Ausfluege zu richtigen Felsen, Hoehlen und Wasserfaellen.
 
Meine Schule ist eine der wenigen in Neuseeland, wo man keine Uniform tragen muss. Wellington High hat etwa genauso viele Schueler wie das Gymnasium Delbrueck, aber das Gebaeude ist viel viel groesser und es gibt viele Moeglichkeiten seine Pause zu verbringen. Es gibt zum Beispiel eine Skaterhalle, wo Rampen aufgebaut sind, damit die Skater in der Pause oder auch nach der Schule neue Tricks lernen koennen. Die Schule hat ein eigenes Rugby Feld und eine eigene Kletterhalle. Es gibt mehrere Kunstraeume, Werkstaetten,  Kuechen, viele Musik Raeume und eine grosse Aula mit Buehne, dort fuehrt der DramaClub alle 3 Monate ein neues Stueck auf.
Die Faecher sind hier ganz anders als in Deutschland, es gibt viel mehr Auswahl und die meisten Faecher machen echt viel Spass. Ich habe zum Beispiel Photography, Mathe, Outdoor Education, Kabinet and Furniture Making, English and Cooking gewaehlt. Es gibt aber noch viele andere Faecher die sehr viel Spass machen. Meine beiden Lieblingfaecher sind Outdoor Education und Cabinet and Furniture Making. In Outdoor Education gehen wir im Moment tauchen, es ist ein Fach wo man verschiedene Sportarten draussen ausprobiert. Wir waren schon klettern und Rugby spielen, im Sommer gehen wir Scuba Diving (das ist tauchen mit Gasflasche), Stand up paddling, surfen und andere Sportarten im Wasser. Mein anderes Lieblingsfach ist "Cabinet and Furniture Making", dort baue ich grade mein eigenes Schraenkchen. In diesem Fach baut man seine eigenen Moebel aus Holz und lernt mit verschiedenen Handwerk-Maschienen umzugehen. Ich glaube ich werde die Faecherauswahl in Deutschland sehr vermissen.
Die Leherer und die Regeln hier sind sehr locker, dadurch fuehlte ich mich schnell wohl.
Am Anfang fand ich es eher schwerer Freunde zu finden, weil es hier so viele Internationals  gibt. Ich glaube die Kiwis (so nennt man Neuseelaender), sind sehr an Austauschschueler gewohnt und fuer sie ist es nichts besonderes jemanden aus einem anderen Land kennen zu lernen. Ich schaetze die meisten denken sich, dass es sich sowie so nicht lohnt eine Freundschaft aufzubauen, wenn man eh in einem Jahr wieder geht.
Aber wenn man sich traut und oefter auf die Leute zugeht, klappt das schon. Ich habe jetzt viele nette Freunde gefunden!

 

2013/14

Maurice Schmidt

 Ich bin Maurice Schmidt, bin 16 Jahre jung und ich bin für 5 Monate in Amerika, Texas, Mission und ich bin heute schon einen Monat hier. In Deutschland gehe ich in die EF und in Amerika bin ich ein Sophomore (das ist auch die zehnte Klasse).

 

Die Organisation mit der ich meinen Austausch mache heißt Experiment e.V.. Ich habe auch ein Vorbereitungsseminar gehabt und habe dort andere Austauschschüler getroffen.

 

Meine Gastfamilie besteht aus dem Vater Paul, der Mutter Genevieve und den Söhnen Matthew (17), Ethan (16) und Connor (13), so wie der Tochter Paige (11) und dem Hund Bella. Meine Familie sind Mormonen d.h. jeden Sonntag 3 Stunden Kirche (was nicht so schlimm ist wie es sich anhört) und Kirchenaktivitäten und Beten abends und vorm Essen, sowie morgen (03.02.14) das erste Mal für mich Treffen vor der Schule.

 

Wir wohnen in Mission, das ist ein Vorort von McAllen. McAllen hat 220.000 Einwohner. Es liegt im Süden von Texas und ist nicht weit weg von der Grenze zu Mexiko. Deswegen leben hier auch so viele Mexikaner in der Gegend.

 

Meine Schule, Sharyland High School, ist ziemlich groß, 3000 Schüler in 4 Jahrgangsstufen ( Freshment, Sophomore, Juniors und Seniors ). An der ganzen Schule sind Polizisten, die aufpassen und mit der Trillerpfeife trillern sobald man stehen bleibt, wenn Lunch zu Ende ist und es gibt auch ein Disziplin-Center. Es gibt 3 verschieden Lunchs an der Schule, wegen den vielen Schülern. Lunch A ist nach dem zweiten Block, Lunch B in der Hälfte des dritten Blocks und Lunch C nach dem dritten Block. Wann man Lunch hat ist aufgeteilt nach den Fächern im dritten Block. Also ein Block ist wie zwei Stunden am Gymnasium, also 90 min. Jedoch ohne 5-Minuten Pause und man hat keine Pause nur 7 Minuten “Passing Period”. Der vierte Block ist jedoch nur 50 min lang und man hat jeden Tag den gleichen Stundenplan, ein halbes Jahr lang. Die Schule beginnt um 8:05 Uhr und endet um 15:58 Uhr. Ich habe jetzt schon 3 Wochen die Fächer Wildlife, Physik Pre-AP (schwereres Physik), Tennis (aber nur 3 mal in der Woche, weil das nur erlaubt ist, man kann aber nach der Schule noch spielen und das ist was ganz anderes als in Deutschland Sportunterricht), Bankwesen und Englisch 2 Pre-AP. Die Schule ist relativ einfach und Schüler und Lehrer gehen ziemlich anders miteinander um, sie reden im Unterricht einfach und es wird selten mal einer ermahnt. Im Physikunterricht spielt jeder mit dem Handy rum und in Bankwesen, wenn wir einen Test schreiben, dürfen wir das Buch benutzen um den Test zu lösen. In Wildlife habe ich schon gesehen wie man einen Hirschkopf das Fell abzieht und das Horn absägt, die Texaner sind, was das angeht, ziemlich schmerzfrei. Jeder hat hingeguckt, selbst als das man das Gehirn gesehen hat. Die beiden großen Gastgeschwister gehen auch auf meine Schule, ich habe aber nur Tennis mit dem Großen und auch Lunch. Am ersten Tag hat mich Matthew herumgeführt und mir meine Räume gezeigt. Hier gibt es keine Klassenräume, sondern jeder Lehrer hat seinen eigenen Raum zur freien Verfügung. Ich habe schon viele Freunde gefunden und die meisten Schüler sind Mexikaner, manche verkaufen auch illegal Sachen. Jedoch sind es keine Drogen wie jeder denkt, sondern Süßigkeiten. Mexikanische Süßigkeiten sind mit Chili, nicht unbedingt lecker, es geht aber. An meiner Schule sind noch 2, von denen ich weiß, Austauschschüler. Der eine kommt aus Dänemark, er kann Deutsch verstehen und spricht ein bisschen Deutsch, und der andere kommt aus der Schweiz, er spricht immer mehr Deutsch mit mir, weil er sich schon an Englisch gewöhnt hat. Beide sind schon ein halbes Jahr hier und sind Seniors. Bekannt aus Deutschland bei allen ist Bier und das Oktoberfest.

 

Meine Familie ist wirklich super, ein bisschen “crazy”, wie sie selbst sagen, aber wirklich toll, die haben mich sofort aufgenommen und sonntags wird nichts gemacht, weil die Mormonen sind. Das Essen ist wirklich so fettig in Amerika und an jeder Ecke gibt es ein Fast-Food Restaurant, aber meine Familie ist ziemlich sportlich. Geni ist Personal Trainer. Mission ist ein ziemlich warmer Ort, normal sind 25 Grad Celsius, letzte Woche Mittwoch waren es aber nur 2 Grad und dann ist sogar der erste Block ausgefallen. Es ist auch nicht weit zum Strand, wir waren aber noch nicht da, weil es noch nicht warm genug war. Was ich bis jetzt so gemacht habe: vieles. Also ich war schon Mountain Biking, Tennis spielen, Schwimmen im Außenpool eines Freundes, ne Art Bootcamp, Handyhülle mit dem gewonnenem 3D-Drucker von Ethan gemacht, oft im Kino gewesen und noch anderes....

 

Es war alles super und bis jetzt hatte ich eine super Zeit. Am Anfang hatte ich nicht wirklich Angst oder hab mir Sorgen um etwas gemacht. Vermissen tue ich meine Familie und Freunde nicht so, da es hier wirklich gut ist. Am Anfang habe ich immer nur “Yes” und “No” gesagt und wenig geredet, vielleicht mal einen Satz, aber ich habe das meiste verstanden. Mittlerweile verstehe ich schon mehr und ich rede auch mehr als nur einen Satz. Manchmal will meine Familie ein deutsches Wort wissen und/oder es einfach nur aussprechen und das kann dann schon ziemlich lustig sein.

 

Mir gefällt es hier wirklich sehr gut und ich freue mich noch auf vier weitere Monate. Nächste Woche gehen wir, wegen meinem Geburtstag, Paintball spielen und wir werden am 20. Februar auf ein Imagine Dragon Konzert gehen.

 

 

Jana-Marie Driesner

Ich kann es kaum glauben, aber der Kalender lügt nicht: Jetzt ist schon ein Monat vorbei. An meinem ersten Tag, als ich mein Zimmer im Internat betrat, war mein erster Gedanke: Oh Mann, worauf habe ich mich da eingelassen?! Und als ich dann auch noch erfahren habe, dass ich nicht mit meiner Austauschschülerin und mittlerweile sehr guten Freundin in einer Klasse bin, wurde dieses mulmige Gefühl noch schlimmer. Und an meinem ersten Wochenende wieder zurück bei Louisa, hatte ich noch immer keine Freunde in der Klasse. Ich fand meine Räume nicht, kam in der Kantine nicht zurecht und fühlte mich allein. Zum Glück bin ich mit den besten Mädchen aus dem ganzen Internat in einem Zimmer. Es fühlte sich sofort so an, als würden wir uns schon ein Leben lang kennen und schon am ersten Abend redeten und kicherten wir bis in die Nacht.
Am Montag ging ich widerwillig in meine Klasse, die 1ère L (das heißt Literatur). Doch das sollte der Montag sein, an dem ich meine besten Freunde kennenlernen sollte, die jetzt nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken sind. Und jetzt nach vier Wochen halte ich dauernd an um irgendjemanden mit Jana-Marie Driesnereinem Küsschen links und rechts zu begrüßen. Außerdem ist ein neues Mädchen im Internat, die auch aus Paderborn kommt und wir verstehen uns sehr gut!
Belfort, die Stadt in der ich meine Woche verbringe, kenne ich jetzt schon fast wie meine Westentasche und obwohl sie nicht die schönste Stadt in Frankreich ist, ist sie mir schon sehr ans Herz gewachsen. Ich liebe es, dass die Leute hier, einfach viel freier sind. Jeder lebt seinen eigenen Stil und seinen eigenen Geschmack. Die Menschen sind viel offener und sprechen dich einfach so auf der Straße an. Und was ich auch liebe sind die Berge und der Käse! Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal nicht mehr auf den Gang “Käse” verzichten könnte.
Vor mir liegen noch viele Wochen, die ich sehr genießen werde, allerdings vermisse ich jetzt schon alles hier, wenn ich nur daran denke zurück zu fahren und ich weiß: Ich habe noch eine Familie gewonnen und ein Teil von mir ist hier jetzt zu Hause.

 

Janik Sander

Ich heiße Janik Sander und bin momentan in der neunten Klasse. Ich bin 15 Jahre alt und werde Anfang August für 10 Monate in die USA verreisen.
Die Organisation mit der ich fliege heißt Ayusa-Intrax und nachdem ich im Juni 2014 wieder nach Hause kommen werde, werde ich voraussichtlich die EF wiederholen.
Meine Gastfamilie und damit auch bald ich werden in Kalifornien leben. In einem kleinen Vorort, welcher 15 Minuten von San Francisco entfernt ist.
Ich hatte im April mein Vorbereitungstreffen in Köln und habe dort erstens schon viele andere Austauschschüler getroffen und andererseits auch einige Leute kennen gelernt, die bei der Organisation mitwirken. Es war sehr interessant zu hören, da uns viele Informationen mitgeteilt wurden, wie zum Beispiel Regeln für das Programm oder praktische Tipps und Tricks. Außerdem wurden viele Fragen geklärt im Punkt Gastfamilie, was sehr interessant für diejenigen Austauschschüler war, die noch keine hatten.
Ich hab meine Gastfamilie genau einen Tag nach dem Vorbereitungstreffen bekommen. Es kam eine Mappe per Post, in der mir mitgeteilt wurde, wo ich wohnen werde und wann mein Abflugtermin sein wird, in meinem Fall der 07. August.
Meine Gastbrüder sind 12 und 16 und die Gastfamilie hat drei Hunde und 20 Fische. Außerdem hat mich meine Gastfamilie schon zum Urlaub 2014 für zwei Wochen nach Costa Rica eingeladen, weil dort Verwandte wohnen und einen Surfclub betreiben.
Ich freue mich sehr auf mein Auslandsjahr und werde bestimmt viele gute Erfahrungen sammeln können. Jetzt dauert es nur noch ein Monat bis es losgeht.

 

Sientje Meier

Mein Name ist Sientje Meier, ich bin 15 Jahre alt und mache zurzeit einen Austausch in Großbritannien. Ich werde hier für einen Term (3.5 Monate) in einer englischen Gastfamilie wohnen und eine britische Schule besuchen.
Die Gastfamile, bei der ich wohne, besteht aus meiner Gastmutter und zwei weiteren Austauschschülern aus Spanien und Ungarn. Meine Gastmutter versucht uns so viel wie möglich von Bournemouth und der Umgebung zu zeigen, sodass wir an den Wochenenden oft etwas unternehmen und auch bereits zwei Reisen nach London geplant haben, auf die ich mich sehr freue.
Hier in England wohne ich in einem Vorort der wunderschönen Küstenstadt Bournemouth in der Grafschaft Dorset. Vom weißen Sandstrand kann man durch einen der vielen grünen Gärten direkt in die Innenstadt gelangen, in der es viele Geschäfte und Coffee Shops gibt. Außerdem ist Bournemouth ein sehr multikultureller Ort mit vielen Studenten und jungen Sprachschülern. Im Bus hört man sehr oft aus einer Ecke Spanisch, dann wieder Englisch oder auch Russisch.
Die Schule, die ich hier besuche, heißt LeAF Studio/Oakmead Academy und ist etwa 20 Minuten Busfahrt von meiner Gastfamilie entfernt. An der Schule sind noch ca. zwölf andere Austauschschüler, die meisten aus Deutschland, ein paar aus Spanien, China und ein Ungar. Alle Lehrer versuchen, uns immer zu helfen. Wenn wir beispielsweise unseren Klassenraum in dem großen Gebäude nicht finden können, bringen sie uns direkt zum Raum und für jeden von uns wurde der Stundenplan individuell geplant. Außerdem wird an meiner Schule, wie an den meisten britischen Schulen, eine Schuluniform getragen. Dabei wird erwartet, dass sie immer korrekt und gepflegt ist und auch im Sportunterricht etc. muss man sich an eine Kleidervorschrift halten. Eine Schuluniform zu haben, finde ich persönlich sehr praktisch, weil man jeden Tag genau weiß, was man anziehen wird. Der Unterricht an der englischen Schule unterscheidet sich sehr von dem in Deutschland. Es gibt fünf Fächer, die man belegen muss (Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Französisch/Spanisch und Geschichte/Geographie), sowie  Optionsfächer wie Drama, Textiles, Engineering, Business oder Catering, die freiwillig hinzugewählt werden können. An meiner Schule besteht außerdem die Möglichkeit statt PE (Sportunterricht) GCSE Dance zu wählen. Eine weitere Besonderheit ist, dass man sich statt normalem Unterricht auch auf Sport (Elite Athlete Academy) oder Schauspiel/ Tanz/Gesang (Stage and Screen) spezialisieren kann. Die Schule stellt außerdem alle Materialien wie Hefte, Taschenrechner und Kleber, sodass man nur einen Stift mitbringen muss. Außerdem sammeln die Lehrer die Hefte nach jeder Stunde ein und auch die Bücher bleiben immer in der Schule. Der Schultag beginnt morgens um 8.30 Uhr mit einer 20 minütigen Registrierung  und endet um 15.00 Uhr. Das Schuljahr in England ist in drei “Terms "unterteilt, die jeweils eine Woche Ferien beinhalten. Der erste Term umfasst den Zeitraum von September bis Dezember, der zweite von Januar bis März und der dritte von April bis Juli.
Die Briten sind wirklich sehr freundliche und höfliche Menschen. Man wird direkt überall mit einem "Hiya" oder "Hello" begrüßt, man hält sich gegenseitig die Türen auf und bedankt sich, wenn man aus dem Bus aussteigt bei dem Busfahrer. Allgemein wird in Großbritannien viel öfter "Danke" und "Bitte" gesagt. Im Gegenzug bekommt man dafür auch überall Hilfe und Unterstützung, wenn man diese braucht.
Meine Organisation heißt Team Sprachen und Reisen und ist im Vergleich zu anderen eine eher kleine Organisation. Daher können alle Schüler sehr individuell behandelt werden, die Betreuung in Großbritannien selbst wurde jedoch an die Partnerorganisation White House Guardianship abgegeben. Trotzdem kann ich mich jederzeit an meine Ansprechpartner in Deutschland wenden.
Bis jetzt bin ich sehr glücklich hier, die Zeit verfliegt leider viel zu schnell, aber es ist ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

Nina Erdtmann

Irland, warum denn gerade Irland? Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft mir diese Frage schon gestellt wurde.

Im Sommer 2012 fing ich an, mir Gedanken darüber zu machen, ob ich denn auch ein Jahr als Austauschschülerin im Ausland verbringen möchte. Möglichkeiten hierfür gibt es in fast unbegrenzter Zahl. Fest stand
für mich von vornherein, dass es ein englischsprachiges Land sein sollte, in dem ich meine Zeit verbringen will. Genauso will ich für ein ganzes Schuljahr ins Ausland gehen und anschließend meine Schullaufbahn in Deutschland wieder dort fortsetzen, wo ich diese zuvor unterbrochen habe. Daher ging ich, im Sommer 2013 nach Beendigung der 9ten Klasse, nach Irland und werde im Sommer 2014 an das Gymnasium Delbrück zurückkehren. Dort werde ich in die Einführungsphase (JGST 10) einsteigen und habe so noch 3 Jahre Schulzeit in der Oberstufe vor mir.
Sicher haben mich auch meine Schwestern bei meiner Entscheidung für das Jahr in Irland beeinflusst. Kira hat ein halbes Schuljahr in Amerika und Gianna ein halbes Jahr in Kanada verbracht. Beide hatten eine tolle Zeit in ihren Familien und schwärmen von „ihren“ Austauschländern. Durch die vielen Erzählungen meiner Schwestern war für mich aber der Reiz des Unbekannten verloren gegangen. Australien und Neuseeland schienen mir sehr interessant. Letztendlich waren für mich aber die Punkte, die für Großbritannien und Irland sprechen, am wichtigsten.
In Großbritannien hatte ich schon einmal einen Urlaub verbracht. Das Leben dort gefällt mir sehr gut. Irland kannte ich im Vergleich zu Großbritannien gar nicht. Das, was ich über Irland gelesen habe und mit der grünen Insel verbinde, hat aber meine Neugier und mein Interesse geweckt. Irland bietet viel Natur, eine schöne und beschauliche Landschaft, und das gefällt mir. Die Menschen sollen sehr offen-herzig, liebenswert und gastfreundlich sein; Freundschaften und Familienzusam-menhalt werden gepflegt. Das Schulsystem ist dem deutschen ähnlich, denn es wird meist in Klassenverbänden unterrichtet.

Im Dezember 2012 hatte ich mich dann endgültig für Irland als mein Austauschland entschieden. Die Austauschorganisation, EF education first (www.ef.de), war schnell gefunden. Nachdem ich bei Abgabe meiner Bewerbung an die Organisation noch getrödelt hatte, habe ich dann aber zügig, im April 2013, von EF meine Gastfamilie vermittelt bekommen. Erste Kontakte zu meiner Gastmutter und meinen beiden Gastbrüdern hatte ich bereits vor meiner Ankunft per Email geknüpft.

In Irland lebe ich in einem kleinen Ort oder besser einer kleinen Siedlung in der Nähe des Ortes Clones in der Grafschaft Monaghan. Unser Ort, der im Wesentlichen aus zwei Straßen, einigen Häusern und einem kleinen Geschäft besteht, hat sogar eine eigene Schule, die der deutschen Grundschule entspricht. In Irland hat die Grundschule 5 Jahrgänge. In der Schule in unserem Ort werden die Jahrgänge 1,2 und 3 gemeinsam unterrichtet. Die Jahrgänge 4 und 5 unterrichtet der Schulrektor persönlich. Die nächste weiterführende Schule befindet sich in Clones. Die weiterführende Schule hat meist 6 Jahrgänge. Nach dem dritten Jahrgang muss man ein „großes Examen“ ablegen. Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 6 kann man die Zulassung zur Universität erreichen.
Ich wurde in die vierte Jahrgangsstufe, dem Transition Year, eingestuft, welches es jedoch nicht an allen Schulen gibt. Das Transition Year ist mit unserer Einführungsphase der Oberstufe vergleichbar. Die Schüler haben die Möglichkeit, sich noch mal zu orientieren und die unterschiedlichsten Fächer kennenzulernen. An meiner Schule wird das Transition Year vierzügig unterrichtet. Dabei wird der Unterricht, bis auf 4 Wahlfächer, im Klassenverbund erteilt. Die Mathematik- und Englischkurse sind nach Level gestaffelt.
Im Musikunterricht kann ich dieses Jahr Gitarre lernen. Weitere Fächer, die an unserer Schule in Deutschland nicht unterrichtet werden,  sind z.B. Food, Career, Road (Verkehrssicherheit), Home Economics, Construction und Engineering.
Das Schuljahr ist unterteilt in 4 Terms und mit jedem Term rotiert der Stundenplan zwischen den verschiedenen Klassen.
Ein Schultag unterscheidet sich nur unwesentlich von dem an unserer Schule.
Die 1. und 2. Stunde dauern jeweils 40 Minuten. Dann folgt eine Frühstücks-pause von 20 Minuten. Wie auch in Deutschland wird hier das mitgebrachte Frühstück gegessen. Es folgen weitere 4 Unterrichtsstunden mit einer Länge von ca. 35 – 40 Minuten.
Die folgende Mittagspause beträgt 50 Minuten. Die Schule hat eine Cafeteria, in der warme Mahlzeiten gekauft und gegessen werden können. Die Schüler dürfen während der Mittagspause auch das Schulgelände verlassen.
Am Nachmittag folgen noch mal 3 Unterrichtsstunden von jeweils ca. 35 Minuten.
Und was mir sehr gefällt, nach jeder Unterrichtsstunde läutet die Schulglocke!

In diesem Jahr besuchen 36 Austauschschüler unsere Schule, 7 davon gehen in meine Klasse. Sie kommen vor allem aus Deutschland, Spanien, Italien und dem Rest der Welt.

Erste Kontakte konnte ich bereits knüpfen. Was jedoch nicht funktioniert, ist, dass wir uns mit Freunden spontan verabreden können. Wenn ich meine Freundinnen besuchen will, muss ich immer gefahren werden. Die einzige Busverbindung in unserem Örtchen besteht leider aus dem Schulbus. Aber sonst fühle ich mich hier sehr wohl. Meine Familie hat mich herzlich aufgenommen und durch die Besuche in der Familie ist immer etwas los. 

Im Laufe des Jahres werden wir einige Ausflüge machen. Hierüber und über besondere Ereignisse werde ich weiter berichten.

 

Neuer Bericht von Nina

Giant‘s Causeway

Drei Wochen nach meiner Ankunft in Irland habe ich mit meiner Koordinatorin, und anderen Austauschschülern einen ersten Ausflug unternommen.
Unser Trip führte uns in den Norden Nordirlands, zum Giant‘s Causeway und Carrick-a-Rede Rope Bridge.
Unser Tag begann um neun Uhr morgens, als wir zweieinhalb Stunden mit dem Bus an die Küste fuhren. Nach der langen Fahrt waren wir sehr gespannt auf das, was uns dort erwarten sollte. Aber ich vermute, dass keiner von uns dreißig Schülern mit etwas so wunderschönem gerechnet hatte. Von den Klippen und Felsvorsprüngen genossen wir eine einzigartige Sicht auf das eigentlich faszinierende:
Eine Landschaft aus Steinpfählen die aus dem Wasser ragen und alle fast perfekt rund geformt sind. Dadurch sehen sie wie künstlich gefertigt aus, sind aber -wie so vieles- ein Wunder der Natur.

Mich hat auch beeindruckt, dass ich dank des guten Wetters bis nach Schottland sehen konnte.
Nach diesem sehr beeindruckenden Teil unserer Reise fuhren wir mit dem Bus ein paar Minuten weiter an der Küste entlang. Unser nächstes Ziel hieß: Carrick-a-Rede Rope Bridge. Das ist eine kleine Brücke, die eine „Miniinsel“ mit dem Rest vom Festland verbindet. Um diese Brücke zu erreichen mussten wir aber erst eine halbe Stunde einen kleinen Pfad zwischen Meer und Wiesen hinter uns bringen. Allein auf diesem Weg wurden wir von den kleinen grünen „Flecken“ im Meer fasziniert. Als wir dann die Brücke überquert hatten konnten wir wieder nur eins sagen: „AMAZING!!“ Der Ausblick war auch hier wieder faszinierend und wir genossen die Zeit in der wir im Gras sitzen und einfach nur die frische Meeresluft einatmen konnten.
Ich bin nach diesem Ausflug umso mehr von der Schönheit der irischen Landschaft beeindruckt und kann jedem, der Irland oder Nordirland besucht nur empfehlen sich Giant‘s Causeway und Rope Bridge anzuschauen; es ist es allemal wert!
Irland, im September 2013
Eure Nina Erdtmann


 

2012/13

Gianna Erdtmann

Ich heiße Gianna Erdtmann und ich bin sechzehn Jahre alt. Das erste Halbjahr 2012/13 habe ich in der Nähe von Vancouver in Kanada verbracht. Die Organisation, mit der ich nach Kanada gegangen bin, heißt eurovacances und hat mir die Möglichkeit geboten, mir meine kanadische Schule selbst auszusuchen. Deshalb wusste ich auch schon auf welche Schule, nämlich die Brookswood Secondary School in Langley,  ich gehen würde, bevor ich meine Gastfamilie kennen gelernt habe. Meine Gastfamilie – meine „zweite Familie“ - bestand aus meiner Gastmutter, einem älteren Gastbruder und einer jüngeren Gastschwester. Anders als hier in Deutschland bin ich immer mit meinem Gastbruder zur Schule gefahren, die erst um 8:30 Uhr angefangen hat. Anstatt jeden Tag einen unterschiedlichen Stundenplan zu haben, gab es jeden zweiten Tag die gleichen Kurse, vier von insgesamt acht Kursen pro Tag. Ein Kurs, der mir besonders gefallen hat, war meine Acting Class, in der es besonders einfach war, die kanadischen Schüler besser kennen zu lernen und neue Freunde zu finden. An meiner Schule wurden die Austauschschüler besonders betreut, wie im ganzen Schuldistrikt. Einmal im Monat hat sich der Multicultural Club getroffen, eine Mischung von ausländischen und kanadischen Schülern. Insgesamt war es eine super Zeit, in der ich neue Freunde gefunden, tolle Erfahrungen gemacht und Spaß ohne Ende gehabt habe!

Carolin Lewe

Ich heiße Carolin Lewe, bin 15 Jahre alt und lebe für 10 Monate in Mdrid, Spanien. Ich mache einen Schüleraustausch mit Into-Student Exchanges.

Ich lebe hier in einer Gastfamilie, diese besteht aus zwei kleinen Kindern, einer Mama und zwei Austauschschülerinnen. Wir wohnen direkt im Herzen Madrids und es ist eine völlig neue Erfahrung für mich, jeden Tag Großstadt zu erleben. Zur Schule fahre ich mit der U-Bahn, weshalb ich immer schnell da bin. Außerdem beginnt der Unterricht hier viel später als in Deutschland. Generell ist alles später, die Spanier essen z.B. nicht vor 21:30 Uhr zu Abend. Nach der Schule trifft man sich normalerweise mit Freunden in den wunderschönen Parks Madrids, lernt oder macht Siesta (das ist im Prinzip einfach Schlafen und sich ausruhen).

Da Spanier sehr offen und herzlich sind, habe ich schon viele neue Leute kennengelernt. Jeder begrüßt sich hier mit Küsschen rechts-links, egal ob man die Person kennt oder nicht. Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer mich in einer völlig anderen Sprache zu verständigen, aber mittlerweile hab ich sogar angefangen, in Spanisch zu denken!
Hier ist es viel wärmer als in Deutschland, es ist November und immer noch um die 15-20°C. Im Sommer wird es hier sogar bis zu 40°C warm! Außerdem regnet es fast nie, weswegen alles etwas trockener aussieht.

Bis jetzt gefällt mir alles super, Madrid ist einfach nur wunderschön und die 10 Monate gehen extrem schnell um. Es ist auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich immer in Erinnerung behalten werde!

 

 

Charlotte Jost

Mein Name ist  Charlotte Jost, ich bin 15 Jahre alt und habe einen zweimonatigen Frankreichaustausch im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms gemacht. Im Sommer war meine Austauschschülerin Violette hier und im September/Oktober habe ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Lille bei ihrer Familie gelebt. Während dieser Zeit durfte ich viele Erfahrungen machen, so dass ich froh bin, dass ich mich für einen Aufenthalt im Ausland entschieden habe.
Mein Leben war für zwei Monate ein völlig anderes. Ich hatte zum ersten Mal einen kleinen zwölfjährigen Bruder. Zur Familie, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe, gehörte eine große Verwandtschaft, die alle in unmittelbarer Nähe wohnten. Sie sind für mich wie eine zweite Familie geworden!
Die größte Umstellung war für mich jedoch das Schulleben. Fast jeden Tag in der Woche dauerte der Unterricht von morgens halb neun bis abends halb sechs.    
Danach mussten zu Hause noch Hausaufgaben erledigt und für Klassenarbeiten gelernt werden. (Dafür haben die französischen Schüler im Laufe des Jahres 5 Wochen mehr Ferien als wir!)  In jedem Fach wurden sehr oft Tests und Arbeiten geschrieben. Auch waren die Unterrichtsmethoden ungewöhnlich für mich. In Frankreich halten die Lehrer eher Vorträge, Gruppenarbeiten sind daher selten.
Am Ende meines Aufenthaltes war es schließlich doch sehr traurig, die Familie und neu gewonnenen Freunde so schnell wieder  verlassen zu müssen. Für mich waren zwei Monate ausreichend, um eine erste Erfahrung im Ausland zu machen, eine andere Kultur kennen zu lernen und meine Sprachkenntnisse im Französischen zu erweitern. Alles in allem würde ich jederzeit wieder einen Austausch machen. Durch die Nähe zu Frankreich, denke ich, dass ich immer mal wieder meine Gastfamilie besuchen werde.

 

Simone Horenkamp

Ich heiße Simone Horenkamp, ich bin 15 Jahre alt und verbringeaustausch simonehorenkamp momentan fünf Monate im kleinen Dorf Kalkaska, Michigan. Meine Austauschorganisation in Deutschland ist ec.se und die Organisation vor Ort nennt sich ISE- International Student Exchange. Es ist eine unglaublich tolle Erfahrung und es ist noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte.

Ich lebe hier mit meinen Gasteltern, die 63 und 64 Jahre alt sind, deren Enkeltochter, die 17 ist und mit mir zur Schule geht, was mir sehr hilft, zwei Hunden und zwei Katzen.

Hier ist einfach alles anders. Die Umgebung, die Schule, die Menschen. Hier, wo ich bin, ist sehr viel Wald und es gibt viele Seen. Ich lebe nicht direkt in einem Dorf, also muss ich 20 Minutenfahren, bis ich in der Schule bin, aber es ist nicht so schlimm, wie man sich es vorstellt, etwas weiter von der nächsten Stadt entfernt zu sein.

School Spirit wird hier viel ernster genommen, als in Deutschland. Es gibt viele Clubs, die von der Schule organisiert werden und die Teams halten meistens zusammen wie Pech und Schwefel. Hier besteht Schule auch nicht nur aus Lernen, sondern der Schwerpunkt liegt sogar eigentlich mehr auf dem sozialen Leben in der Schule. Es gibt Schulbälle und andere außerschulische Aktivitäten, die es in Deutschland nicht gibt. Das ist wirklich eine super Erfahrung.

Die fünf Monate werden bestimmt viel zu schnellvorbeisein. Ich hoffe, ich kann trotzdem in der kurzen Zeit so viel Neues erleben wie möglich und zu Hause alles berichten.

 

Linh Wagner

Mein Name ist Linh Wagner, ich bin 15 Jahre alt und lebe für 10 Monate in Shawnee, Kansas. Ich bin mit AIFS -American Institute for Foreign Study- unterwegs und es ist bis jetzt einfach wundervoll!
Meine Gastfamilie besteht aus 2 Schwestern und Mutter und Vater, außerdem habenn wir hier 2 Katzen.
Die Schule hier ist ganz anders, als in Deutschland. Wir haben jeden Tag die gleichen Fächer, in der gleichen Reihenfolge. Hier haben nicht die einzelnen Klassen ihren Raum, sondern jeder Lehrer hat sein Klassenzimmer, in dem er den ganzen Tag unterrichtet.
In jeder Woche gibt es Footballgames, Fußballspiele und andere Sportevents, zu dem man mit einer Gruppe von Freunden geht. Schoolspirit ist hier ganz groß geschrieben!
Die Leute hier sind voller Energie und Jubeln die ganze Zeit! Durchgehend!
Der erste Schultanz war auch eine super Erfahrung!
Homecoming. Jeder in Abendkleidung und man geht entweder, mit Freunden in einer Gruppe oder mit einem Date.
Es ist genauso, wie man es aus den Filmen kennt, mit Blumenarmband und Ansteckblume, hübschen Kleidern und Getränke- und Snackbuffet in der Sporthalle oder in der Cafeteria.
Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß hier und Ich kann es kaum erwarten, allen zu berichten, wenn ich wieder da bin.

Jedes Footballteam hat seine eigene Marchingband, die in den Pausen und auch während des Spiels Musik macht, zu der jeder bestimmte Bewegungen mitmacht und zu der die Cheeleader tanzen.

 

Linhs Fazit nach dem Austausch

Mein Austausch war definitiv die beste Zeit meines Lebens! Ich würde es sofort wieder machen.
Ich habe so viele neue Freunde kennengelernt, eine zweite Familie gefunden, ein zweites zu Hause…
Der Abschlussball, Graduation und alles andere war einfach genauso, wie im Film! Es war einzigartig.
Jetzt, wo ich wieder in Deutschland bin, gibt es dann doch ein paar Dinge, die nicht mehr so sind, wie früher. In der ersten Woche konnte ich die ganze Zeit nur schlafen, da ich mich erst an die Zeitumstellung gewöhnen musste. Die erste Woche zurück im Unterricht war komisch. Man musste sich einfach die ganze Zeit Leute suchen, die in den gleichen Kursen sind und es ist, als wäre man einfach reingeplatzt. Das Leben hier ging einfach weiter, und plötzlich kommt man wieder dazu und alle müssen sich an einen gewöhnen.
Ansonsten habe ich mich aber wieder gut eingelebt, und mit der Zeit wird sich auch alles wieder regeln! Mit meinen Freunden in Amerika schreibe und skype ich nach wie vor sehr viel und ich freue mich schon sehr darauf, bald wieder zurück zu fliegen, um alle zu besuchen!

 

 

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