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Das Kollegium

am GyD im Schuljahr 2019/20

Kunst

„Jeder ist ein Künstler.“ (Beuys)

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ (Klee)

„Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.“ (Picasso)

"Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild." (da Vinci)

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„Das kann doch jeder – typisch moderne Kunst.“
„Museen sind langweilig.“
„Das hat doch mit mir gar nichts zu tun...“


Zwischen diesen Polen bewegen wir uns. Aus kunstpädagogischer Sicht ist es immer wieder spannend zu beobachten, wie lebendig, emotional oder provozierend der Dialog zwischen Betrachter und Kunstwerk sein kann, egal wie alt oder jung diese sind (sowohl der Betrachter als auch das Kunstwerk). Hier beginnt unser Fach, der Startschuss für Auseinandersetzung.
Das praktische Arbeiten im Kunstunterricht eröffnet Freiräume für individuellen Ausdruck. Der (theoretische) Dialog mit Kunstwerken löst etwas aus, ist Antrieb auf geistiger und praktischer Ebene und kann zu wichtigen Erkenntnissen führen, neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen und den Intellekt bilden.

Ist Kunst also wichtig?
Wichtig ist, was Kunst mit Dir macht, was Du daraus machst! Deswegen ist Kunst immer eine Chance Dir selbst auf einer neuen Stufe zu begegnen.
Natürlich wird das Unterrichtsfach „Kunst“ recht genau umrissen. Dieses stellen wir in dem folgenden Text vor. Aber nicht vergessen, KUNST ist mehr, als nur ein Fach in der Schule :)

Inhalt
1.Unterrichtsorganisation
2.Unterrichtsgegenstände (Handlungsfelder)
3.Handlungsfelder und ihre didaktischen Funktionen
4.Beispiele/Bilder aus dem Kunstunterricht
5.Projekte

1. Unterrichtsorganisation
Das Fach Kunst wird am Städtischen Gymnasium Delbrück in den Jahrgangsstufen 5, 6, und 8 zweistündig sowie in der 9. Klasse einstündig unterrichtet. In der Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler zwischen den Fächern Kunst und Musik wählen. Sie erhalten 3 Stunden Unterricht in der Woche. Zurzeit gibt es 8 engagierte Kunstlehrerinnen am Gymnasium Delbrück, welche den Schülerinnen und Schülern praktische und theoretische Zugänge zu Themen und Methoden der Bild Er-und-Verarbeitung nahe bringen.

2. Unterrichtsgegenstände (Handlungsfelder)
(= Handlungsfelder: A) Produktion B) Rezeption C) Reflexion.)
Im Kunstunterricht geht es zum einen um die praktische Umsetzung von Bildkonzeptionen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei, Architektur und Medien. Zum anderen geht es um die Ausbildung von Rezeptions- und Reflexionsfähigkeit.
Zur Rezeption gehören alle fachlichen Tätigkeiten, die dem Wahrnehmen, Analysieren und Deuten von Bildern dienen.
Bei der Reflexion über Bilder geht es nicht nur um den persönlichen Zugang zu Kunstwerken, sondern auch um Fragen des geistigen, kulturellen und kontextbedingten Rahmens, in dem die Bilder entstanden sind.

3. Handlungsfelder und ihre didaktische Funktionen
Produktion von Bildern
Künstlerisches Schaffen eröffnet die Möglichkeit der individuellen Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt, da über künstlerische Prozesse Denk- und Wahrnehmungsmuster zum Ausdruck gebracht werden können.
Neben wissenschaftlichen Weltzugängen haben Schlüsselqualifikationen wie Flexibilität, Kritikfähigkeit, Offenheit, Kreativität etc. einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Künstlerisches Schaffen erfordert und fördert eben jene Eigenschaften, wenn man den Weg von der Idee zum künstlerischen Projekt bewusst verfolgt und dabei Schwierigkeiten lösen und Umorientierungen sowie Neuansätze akzeptieren und als Chance nutzbar machen muss.

Rezeption von und Reflexion über Bilder
Unsere Alltagswelt wird in besonderer Weise durch Bilder beherrscht. Bilder begegnen uns in den Medien, der Werbung, der Modewelt, der Presse, etc. Der Umgang mit dieser Bilderflut fordert von jedem Einzelnen eine bewusste und kritische Wahrnehmung, welche bereits bei jungen Menschen gezielt gefördert werden sollte.
Da die Reflexion über malerische, zeichnerische und mediale Bildwelten Hauptgegenstand des Kunstunterrichts ist, wird in der Schule ein wichtiger Beitrag zur Ausbildung der Wahrnehmungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler geleistet. Der Kunstunterricht kann verdeutlichen, wie unsere Wahrnehmung über Bilder gesteuert wird und er kann zur Ausbildung eines kritischen Bewusstseins anregen.
Bilder transportieren darüber hinaus Botschaften über gesellschaftliche und historische Ereignisse und sind damit ein wichtiges Zeugnis unserer Lebenswelt. Kunstbetrachtung darf demzufolge nicht beim Bild allein verharren, sondern muss ihren Blick auf Entstehungskontexte und -Bedingungen werfen. Auf diese Weise wird ein tieferes Weltverständnis erreicht. Dieser Weg der Weltaneignung vernetzt verschiedene Fachbereiche, die in der Schule nebeneinander als einzelne Fächer – z.B.: Deutsch, Geschichte, Mathematik – bestehen und ermöglicht damit fächerverbindendes, kontextgebundenes und erfolgreiches Lernen.

4. Beispiele/Bilder aus dem Kunstunterricht

5. Projekte

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