Die Jahrgangsstufe 6 erläuft 5306,61 Euro

Sponsorenwanderung für die Delbrücker Partnerschule in Acarí (Peru)

 „Kleine Leute, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“ – dieses Motto bewegte auch in diesem Schuljahr wieder den gesamten Jahrgang 6 des Städtischen Gymnasiums Delbrück. Begleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern machten sich die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler im Rahmen einer Sponsorenwanderung auf den Weg von Delbrück nach Boke und zurück, um Spendengelder für die Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten von Kindern an der Missionsschule in Acarí zu sammeln. Die Unterstützung der Partnerschule in Peru ist inzwischen am Gymnasium Delbrück zur festen Tradition geworden. Die Verantwortlichen und die Delbrücker Schülerinnen und Schüler freuen sich, wenn sie in kurzen Videos über Padre Omer (Acarí) eine Rückmeldung bekommen, wofür die Spendengelder am dringendsten benötigt werden.

Nach einer kurzen Eröffnung an der Schule ging es zwar bei Regenwetter, aber dennoch gut gelaunt durch die Felder nach Boke. Die Andacht in der dortigen Kirche in Zusammenarbeit mit Gemeindereferent Jan-Niklas Kleinschmidt regte nochmals alle zum Nachdenken über das Leben hier und in Peru an. Als Wertschätzung für den Einsatz der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler durften wir bei der Andacht auch wieder engagierte Mitglieder von der Ostenländer Pater-Meier-Stiftung begrüßen, die die Schülerinnen und Schüler schon einige Wochen zuvor durch einen beeindruckenden Vortrag über das Leben und die schulische Situation in Acarí auf die Sponsorenwanderung eingestimmt hatten. In diesem Jahr bedankten sich Reinhard Thiele und Matthias Strunz von der Stiftung mit einem großen Blumenstrauß bei der frisch pensionierten Religionslehrerin Uta Hoischen, die die Sponsorenwanderung für Acarí vor vielen Jahren ins Leben gerufen und Jahr für Jahr erneut mit viel Herzblut organisiert hat. Wie ein Video aus Acarí zeigt, sind die dortigen Schulkinder ebenfalls begeistert und dankbar für Frau Hoischens jahrelangen Einsatz für ihre Schule.

Auch das Engagement unserer aktuellen Jahrgangsstufe 6 hat sich gelohnt: „Durch die diesjährige Aktion des Gymnasiums können wir zur Digitalisierung der Schule in Acarí sowie zur Einrichtung von Fachräumen in Chemie und Physik beitragen“, freute sich Herr Thiele. Auch das Organisationsteam am Gymnasium Delbrück, Raphael Finkeldey und Claudia Henke, weiterhin tatkräftig unterstützt von Uta Hoischen, ist begeistert darüber, dass wir über die Pater-Meier-Stiftung unsere Partnerschule in diesem Jahr mit 5306,61 Euro unterstützen können.

White Horse Theatre 2026

On Wednesday, June 17, the 9th-grade classes from our school visited the White Horse Theatre at the “Stadthalle”. They watched the play “Sticks and Stones”, which was about bullying.

Before the performance, the students studied the play and came up with questions to ask the actors, because after the performance they had time to talk with the actors.

The play was about a boy and a girl who were bullied by a gang. The reason it featured a boy and a girl is that boys and girls can relate to it better. Both are being bullied at school and don’t want to go there anymore. The girl, Ruth, confides in her teacher, and the boy, Tony, wants to talk to his mother. In both cases, however, the bullying is downplayed as harmless.

While the perspective kept changing, a certain friendship eventually developed between the bully and the “victim”. In addition, the audience was involved when the actors sat down among them, and the question of why bullies bully was also addressed.

It was a very educational play from which the students were able to learn something and improve their language skills. In addition, it was a very enjoyable and interesting play and a nice change of pace from the usual school routine. 

Viktoria und Lina (9c)

On the same day the 6th graders and Q1 students also saw plays.

First, the play “The Tiger of the Seas” took the younger students on a pirate adventure. In the afternoon the Q1 travelled back in time to Long Island in the golden 20s in the “The Great Gatsby”.

White Horse Theatre 2026

On Wednesday, June 17, the 9th-grade classes from our school visited the White Horse Theatre at the “Stadthalle”. They watched the play “Sticks and Stones”, which was about bullying.

Before the performance, the students studied the play and came up with questions to ask the actors, because after the performance they had time to talk with the actors.

The play was about a boy and a girl who were bullied by a gang. The reason it featured a boy and a girl is that boys and girls can relate to it better. Both are being bullied at school and don’t want to go there anymore. The girl, Ruth, confides in her teacher, and the boy, Tony, wants to talk to his mother. In both cases, however, the bullying is downplayed as harmless.

While the perspective kept changing, a certain friendship eventually developed between the bully and the “victim”. In addition, the audience was involved when the actors sat down among them, and the question of why bullies bully was also addressed.

It was a very educational play from which the students were able to learn something and improve their language skills. In addition, it was a very enjoyable and interesting play and a nice change of pace from the usual school routine. 

Viktoria und Lina (9c)

On the same day the 6th graders and Q1 students also saw plays.

First, the play “The Tiger of the Seas” took the younger students on a pirate adventure. In the afternoon the Q1 travelled back in time to Long Island in the golden 20s in the “The Great Gatsby”.

Schülerakademie Mathematik OWL: Jonas und Lisa waren dabei!

Jonas Dorenberg und Lisa Knapp haben dieses Jahr an der Schülerakademie Mathematik, kurz SAM-OWL, in Warburg teilgenommen. Was sie dort erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen…

Foto Jennifer Bröker

Jonas’ Bericht:

Vom 1. bis 3. Juni 2026 durfte ich an der Matheakademie in Warburg teilnehmen. Gemeinsam mit 47 weiteren Schülerinnen und Schülern verschiedener Gymnasien und Gesamtschulen verbrachte ich dort drei spannende Tage mit zwei Übernachtungen.

Insgesamt nahmen 48 mathematikbegeisterte Jugendliche an der Akademie teil. Während dieser Zeit arbeiteten wir an vier verschiedenen Projekten: Geometrie, Vermessung, Programmierung und Kryptologie. In kleinen Gruppen beschäftigten wir uns mit interessanten Fragestellungen und konnten viele neue mathematische Zusammenhänge entdecken.

Besonders spannend fand ich den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen. Trotz unterschiedlicher Erfahrungen und Kenntnisse arbeiteten wir gut zusammen und unterstützten uns gegenseitig bei den Aufgaben.

Neben den Projekten gab es auch sportliche Aktivitäten, die für Abwechslung sorgten und das Gemeinschaftsgefühl stärkten. So blieb genügend Zeit, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Spaß zu haben.

Die drei Tage in Warburg waren für mich eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Ich habe viel Neues gelernt, meine Begeisterung für Mathematik vertieft und viele schöne Erinnerungen mitgenommen.

Lisas Bericht:

Ich habe bei der Matheakademie SAM OWL in Warburg vom 01.06.2026-03.06.2026 teilgenommen. Es gab vier Projekte und man musste drei davon wählen. Ich bin in das Projekt “Kryptologie” gekommen. Wir haben uns verschiedene Verschlüsselungsverfahren angeschaut. Unter anderem die Freimaurer Chiffre, die Caesar Verschlüsselung, die Strom Chiffre, die Skytale, die Rotoren und die Modulo- Rechnung. Ich habe mich mit der Freimaurer Chiffre näher beschäftigt. Das ist ein Verschlüsselungsverfahren, wo man mit Zeichen verschlüsselt. Die Freimaurer Chiffre wurde vor allem von den Freimaurern im 18. Jahrhundert verwendet.

Die Caesar Verschlüsselung macht man mit einer Scheibe, welche passend eingestellt wird. Nun sind die Buchstaben im inneren Kreis verschlüsselt. Zum Entschlüsseln muss man den Schlüssel wieder einstellen und die Buchstaben im äußeren Kreis ablesen. 

Das war ein tolles Projekt und die ganze Akademie hat sehr viel Spaß gemacht. Ich würde das auf jeden Fall noch einmal machen. 

Besuch des Journalisten Axel Langer in der 10b

Am Montag, den 15. Juni 2026, empfing die Klasse 10b und ihre Deutschlehrerin Frau Krause-Bertels besonderen Besuch: der Journalist Axel Langer kam ins Gymnasium Delbrück, um über seinen Beruf zu sprechen und die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten. Axel Langer ist Redaktionsleiter der „Neuen Regionalen“ Zeitung in Geseke, zuvor war er 25 Jahre lang im Delbrücker Raum als Reporter unterwegs und ist daher vielen Delbrückern noch gut bekannt.

Die Jugendlichen hatten sich im Vorfeld viele spannende Fragen überlegt – von der Arbeit mit künstlicher Intelligenz bis zur Zukunft der gedruckten Zeitung. Langer nahm sich viel Zeit, um jede Frage ehrlich und verständlich zu beantworten. So erfuhren die Schüler, dass Nachrichten nicht einfach zufällig entstehen: Themen müssen aktuell, relevant und gut recherchiert sein, und Journalisten achten besonders auf seriöse Quellen.

Er erklärte auch, dass Kritik zum Alltag gehört, direkte körperliche Bedrohungen aber in seinem Umfeld glücklicherweise selten seien. Besonders interessant fanden die Schüler, dass Journalisten im lokalen Bereich über viele verschiedene Themen berichten, vom Schützenfest bis zu Verkehrsunfällen, während in großen Städten oft Spezialisierungen auf bestimmte Bereiche üblich seien.

Ein weiteres Thema war der Umgang mit Datenschutz und Fotos: Bei Unfällen sollten keine Bilder von verletzten Personen veröffentlicht werden. Langer betonte, dass Journalisten sich an klare Regeln halten müssen, wie beispielsweise keine falschen Informationen, keine Beleidigungen und keine Schleichwerbung veröffentlichen dürfen.

Zum Schluss sprach er über den Weg in den Beruf: es gebe viele verschiedene Arten in den Beruf einzusteigen, viele Journalisten starten damit zu studieren, bspw. Germanistik, und im Anschluss dann ein Volontariat bei einer Zeitung zu absolvieren.

Die Klasse 10b nahm aus dem Besuch viel mit: ein realistisches Bild vom Alltag eines Journalisten, ein besseres Verständnis für die Verantwortung hinter jeder Nachricht und vielleicht sogar neue Berufswünsche. Zum Abschluss bedankte sich die Schüler für diesen lebensnahen Unterricht, der bei ihnen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Text: Hannah Wecker, Mira Brandt (beide 10b)
Fotos: Malte Süggeler (10b), KrB

EF-Sportkurs startete beim 39. Bentfelder Abendlauf

Am vergangenen Freitag trotzten fast 20 Läuferinnen und Läufer des EF-G1-Sportkurses Wind und Wetter beim 39. Bentfelder Abendlauf. Trotz Regen und teils stürmischer Böen bewältigten alle Teilnehmenden die 5 km lange Strecke erfolgreich und kamen unverletzt ins Ziel. Vor allem auf den letzten Metern waren noch einmal Durchhaltevermögen und Kampfgeist gefragt. Umso schöner war es am Ende, in die erschöpften, aber glücklichen Gesichter zu blicken.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen beim nächsten Bentfelder Abendlauf!

Keep on running!

Musik, die verbindet: Ukulele-AG begeistert Kita-Kinder

Ein fröhlicher Nachmittag voller Musik, Bewegung und strahlender Gesichter: Die Ukulele-AG des städtischen Gymnasiums Delbrück war zu Gast in der Kita Pusteblume und gestaltete dort ein Mitmachkonzert für die jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer.

Direkt nach der Mittagspause der Kita-Kinder wurde gesungen, geklatscht und getanzt. Mit bekannten Liedern wie „Kopf, Schultern, Knie und Fuß“, „Hänschen klein“ oder „Häschen in der Grube“ gelang es den Schülerinnen und Schülern schnell, die Kinder mitzureißen. Besonders schön: Die Kleinen waren nicht nur Publikum, sondern aktiv beteiligt – und machten das Konzert zu einem lebendigen Gemeinschaftserlebnis.

Kita-Leiterin Frau Labru zeigte sich sehr erfreut über die gelungene Aktion und die Idee eines Mitmachkonzerts. Auch für die Ukulele-AG war der Auftritt etwas Besonderes. Frau Roovers, die Leiterin der AG, erklärte: „Es ist eine so große Freude zu sehen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre freie Zeit dafür einsetzen, um gemeinsam Musik zu machen und diese Freude weiterzugeben. Genau das ist das Ziel unserer AG.“

Wie viel Spaß dieser Nachmittag gemacht hat, bestätigten auch die Teilnehmenden selbst: „Das war richtig lustig“, meinte eine Schülerin. Eine anderere Schülerin fasste es so zusammen: „Mit kleinen Kindern Musik zu machen, macht einfach Spaß.“

Das Mitmachkonzert hat einmal mehr gezeigt, wie Musik Menschen jeden Alters verbinden kann – und wie wertvoll solche gemeinsamen Erlebnisse sind.

Mariella Roovers

GYD-Kunst im Rathaus

Am Donnerstag, den 30. April 2026, begrüßten wir, der WPU Kunstkurs der 10. Jahrgangsstufe, etwa 70 Besucher, um unsere Kunstausstellung im Delbrücker Rathaus zu eröffnen. Die Ausstellung umfasst alle Werke unseres Kurses der letzten zwei Schuljahre sowie Bilder des WPU Kundkurses der 9. Jahrgangsstufe.

Unser Bürgermeister, Johannes Lindhauer, begrüßte als Hausherr die Gäste und würdigte die Ausstellung und die eigenständige Organisation durch die Schülerinnen. Dr. Ralf Brinkmann, unser Schulleiter, fand ebenfalls lobende Worte und bedankte sich bei der Stadt Delbrück für die Zusammenarbeit.  Carlotta Freise, unsere Kurssprecherin, erläuterte den interessierten Gästen Inhalte zu den Kunstwerken. Mit einem Sektempfang wurde die Ausstellung in entspannter Atmosphäre eröffnet.
Auch verschiedene Snacks und eine große Auswahl an Getränken standen zur Verfügung.
Nach dieser erfolgreichen Eröffnung bleibt die Ausstellung noch etwa 3 Wochen im Rathaus, bis sie dann final abgebaut wird.

Besonders möchten wir uns auch bei unserer Lehrerin Frau Auffenberg bedanken, die uns in diesen 2 Jahren stets unterstützt hat.

Künstlerinnen des WPU Kunstkurses JG 10

JGS 5 Ausflug in die Paderhalle NoRhythmNoMusic

Ein besonderes musikalisches Erlebnis durfte unsere gesamte Jahrgangsstufe 5 kürzlich in Paderborn genießen: Gemeinsam besuchten wir die mitreißende Show der Drum Twins in der Paderhalle. Schon nach wenigen Minuten war klar – das wird kein gewöhnliches Konzert!

Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Percussioninstrumenten und Schlagzeug-Setups brachten die Drum Twins die Bühne zum Beben. Sie spielten bekannte Stücke, experimentierten mit Rhythmen und bezogen das Publikum aktiv mit ein. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Energie, der Kreativität und dem Humor der beiden Musiker.

Ganz nebenbei vermittelten die Drum Twins eine wichtige Botschaft: Rhythmus ist das Herzstück jeder Musik. Passend zu ihrem Motto „No rhythm, no music“ zeigten sie auf spielerische Weise, warum Schlagwerk in nahezu jedem Musikstil unverzichtbar ist.

Ein großer Dank gilt dem Förderverein Freundeskreis e.V., der uns großzügig unterstützt hat, indem er die Hälfte der Buskosten übernahm. Dadurch konnten wir allen Kindern der 5. Klassen dieses besondere Erlebnis zu einem erschwinglichen Preis ermöglichen. Ein Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

M. Roovers