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Die Erprobungsstufe am GyD

Chinesisch als Wahlpflichtangebot am GyD

ni haoNi hao!

Nach einem halben Jahr Chinesischunterricht im WPU II-Bereich der Jahrgangsstufe 8 möchten wir heute ein bisschen über unseren Unterricht berichten. Die Sprache Chinesisch ist relativ einfach aufgebaut, die Grammatik ist anders als im Deutschen und vergleichsweise überschaubar, außerdem gibt es zum Beispiel nur eine Zeitform. Zukunft und Vergangenheit werden mit Zeitadverbien verbunden und ausgedrückt.

Chinesisch ist bisher eigentlich meist ein reines Vokabellernen und Lernen von Schriftzeichen. Wenn man die Schriftzeichen regelmäßig lernt, ist die Sprache sehr einfach zu sprechen. Außerdem macht das Schreiben der Zeichen Spaß, weil es etwas ganz anderes ist als gewöhnliches Pauken von Vokabeln anderer Sprachen. Und es gibt in jeder Fremdsprache Vokabeln, die zu lernen sind, also kann man nicht sagen: Die chinesischen Wörter sind zu schwer. Denn im Grunde ist es wirklich egal, welche Sprache man lernt, man muss immer Vokabeln lernen. Sie gehören einfach dazu. Außerdem gibt es ja im Chinesischen keine komplizierte Grammatik, deswegen ist das Erlernen der chinesischen Sprache, so ist jedenfalls unser erster Eindruck, wesentlich einfacher als andere Sprachen.

Chinesischlernen heißt dreidimensional Lernen: Die Schriftzeichen, die Hilfsumschrift in unserer lateinischen Sprache sowie die deutsche Bedeutung. Die Hilfsumschrift, auch Pinyin-Umschrift genannt, erleichtert das richtige Lesen und Aussprechen der Schriftzeichen. Auf manchen Buchstaben befinden sich Betonungen. Es gibt insgesamt vier Töne, die der chinesischen Sprache ihre charakteristische Melodie geben.

Der Unterricht macht viel Spaß, da unser Lehrer und wir Schüler im Unterricht sehr gut miteinander harmonieren. Wir Schüler werden im Unterricht gut mit eingebunden, so entsteht eine noch stärkere Konzentration. Der Unterricht fokussiert sich besonders auf die gesprochene Sprache und dadurch wird das Unterrichtsgespräch weitaus lebendiger. Wenn wir im Unterricht neue Vokabeln lernen, werden diese zuerst an die Tafel geschrieben und der Aufbau des Schriftzeichens erläutert, zum Beispiel wird die Strichreihenfolge angegeben und erklärt. Wir müssen die Vokabeln oft abschreiben und wiederholen, damit wir uns die Vokabeln besser merken können.

Alles in allem sind wir der Meinung, dass der Unterricht sehr interessant aufgebaut und strukturiert ist.

Hier ist ein Beispiel Dialog:

C Lernen

Oft werden wir darauf angesprochen, warum wir Chinesisch gewählt haben und darauf gibt es eine ausschlaggebende Antwort: Wir interessieren uns für die Sprache und die Kultur Chinas. Oft bekommen wir auch die Frage gestellt, ob wir es bereut hätten, Chinesisch gewählt zu haben. Aber dies haben wir definitiv nicht. Wir alle bereuen unsere Entscheidung nicht. Man merkt selbst, welche Vokabeln man gut und welche man nicht so gut gelernt hat. Aber wenn man von Anfang an jedes Schriftzeichen ein paar Mal aufschreibt, kann man diese relativ schnell. Leider ist es manchmal nervig, neue Schriftzeichen aufzubekommen und diese dann ebenso zu lernen, aber nach ein paar Mal Wiederholen der Schriftzeichen, kann man sie schon relativ gut schreiben und sprechen, und dann macht es auch wieder Spaß.

Es gibt relativ viele Vorurteile über die chinesische Sprache, aber man muss sich selbst davon überzeugen. Denn es ist nicht so schwierig, wie es aussieht. Da es kaum Grammatik gibt, meinen viele von uns, dass die chinesische Sprache sogar einfacher als Französisch oder Latein ist.

Der Chinesisch-Unterricht macht immer extrem viel Spaß und unser Lehrer erklärt uns das zu Lernende sehr gut. Wir sind nicht viele in unserem Kurs, 10 Leute. Wir würden uns in den nächsten Jahren über größere Chinesischkurse am Gymnasium Delbrück freuen.

Julian Sprenger und Laura Hartmann, Klasse 8a

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